Kommt Vizeweltmeisterin Britta Büthe nach Jülich?

Von: zva
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Da jubelt Julius Brink: Nach der Goldmedaille in London wurde er im vergangenen Jahr auch König von Jülich. Foto: Jansen

Jülich. Im vergangenen Jahr waren die Goldmedaillen-Gewinner Julius Brink und Jonas Reckermann die Sensation beim DKB-Beach-Cup, dem Beachvolleyball-Turnier des Kreises Düren. Einen Monat nach ihrem historischen olympischen Triumph spielte das Duo beim Einladungsturnier im Jülicher Brückenkopfpark.

Zumindest gegen eine Rückkehr von Julius Brink nach Jülich spricht am 8. September nichts. Europas Beachvolleyballer des Jahres ist seit langem Stammgast beim Turnier des Kreises Düren. Das gilt auch für Britta Büthe, die eine Hälfte des neuen Sensationsduos im deutschen Beachvolleyball ist. An der Seite von Karla Borger wurde Büthe am Samstag in Polen Vizeweltmeisterin. Ob Brink, Büthe und Co. in Jülich aufschlagen, steht noch nicht fest. Aber die Chancen stehen gut für das Turnier unter der Schirmherrschaft des Dürener Landrates Wolfgang Spelthahn.

Ursprünglich hatte der Kreis den Wettbewerb anlässlich seines 30. Geburtstages 2001 ins Leben gerufen. Seitdem ist die Veranstaltung zum Selbstläufer geworden. Deswegen legt der Kreis das Turnier immer wieder von neuem auf. Die ersten zehn Jahre auf dem Rathausvorplatz in Düren und nun zum zweiten Mal in Jülich.

Der Termin ist günstig. Die Veranstaltung im Kreis Düren findet immer eine Woche nach der Deutschen Meisterschaft am Timmendorfer Strand statt. Für viele Spieler stellt der Beach-Cup damit eine Art Abschluss der nationalen Turnierserie dar. Der Reiz, in der Wettkampfform King und Queen of Beach zu spielen, ist offenbar auch groß. Vier Frauen und vier Männer, die allesamt der deutschen Elite angehören, treten nicht als Teams an. Bei beiden Geschlechtern spielt jeder mit jedem. Am Ende wird Königin beziehungsweise König des Strandes, wer die meisten Spiele gewonnen hat. „Das macht super viel Spaß, hier anzutreten. Das Drumherum, der Modus – alles perfekt“, erklärte Laura Ludwig, die Olympia-Fünfte aus London, im vergangenen Jahr in Jülich.

Wildcards gegen den Ruhestand

Apropos Laura Ludwig: Deutschlands mehrfache Beachvolleyballerin des Jahres musste sich 2011 selbst einladen, um im Kreis Düren starten zu dürfen. „Warum hast du mich noch nie gefragt, ob ich mitspielen will. Ich wäre so gerne dabei“, sagte sie im Vorfeld zu Bernd Werscheck. Mittlerweile muss der Sportliche Leiter viele Absagen erteilen, seit nur noch vier Frauen und vier Männer starten. Wunschkandidaten hat der Veranstalter einige.

Das ist neben den Stammgästen Julius Brink und Britta Büthe vor allem die Kreuzauerin Ilka Semmler. In den vergangenen Jahren war ein Auftritt der Nationalspielerin am internationalen Turnierkalender gescheitert. Gänzlich ausgeschlossen ist nicht, dass Teil zwei des Gold-Duos aus London in Jülich startet. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Wildcards, die dafür gesorgt haben, dass große Namen ihren Ruhestand kurzzeitig beendet haben. Der zweifache Europameister Markus Dieckmann beispielsweise. In den kommenden Wochen will der Kreis Düren das Teilnehmerfeld zusammenstellen. Endgültig feststehen wird es erst nach der Deutschen Meisterschaft. „Das ist die Qualifikation für unseren Beach-Cup“, merkte Spelthahn im vergangenen Jahr mit einem Lächeln auf den Lippen an.

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