Köln - Köln gegen Regensburg: Stanislawski warnt

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Köln gegen Regensburg: Stanislawski warnt

Von: sk
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Holger Stanislawski
Kölns Trainer Holger Stanislawski fühlt sich pudelwohl in der Rolle des Jägers auf den Relegationsplatz. Foto: dpa

Köln. Das letzte Heimspiel des 1. FC Köln fand am 9. März statt, 42 700 Zuschauer sahen an jenem Samstag einen 3:0-Erfolg der Kölner gegen den SC Paderborn. Die lange Zeit ohne jede Möglichkeit, die zurzeit sehr erfolgreiche Mannschaft des FC zu beobachten, hat ganz offensichtlich eine große Sehnsucht bei ihren Anhängern entfacht.

 Am Karfreitag jedenfalls meldete der Verein, dass er am Ostersonntag sogar noch mit einer Steigerung rechnet – gegen den Tabellenletzten Jahn Regensburg (Anpfiff ist um 13.30 Uhr). 43 500 Tickets seien bereits verkauft, allerdings seien noch Karten zu haben. „Das ist herausragend gut“, sagt FC-Trainer Holger Stanislawski und präzisiert später noch: „Das ist schon gigantisch.“ Dieses Interesse tue seinem Team „richtig gut“, das sich wiederum „auf die Kulisse und das Spiel freut“.

Das Duell der Viertplatzierten Kölner gegen den 18. aus Regensburg klingt in der Theorie wie eine glückliche Spielplanfügung für den FC vor der Partie des nächsten Spieltages. Dann gastieren die Kölner am 5. April beim 1.FC Kaiserslautern, dem großen Konkurrenten im Kampf um Tabellenplatz drei. Derzeit besetzen die Lauterer diese Position, der Vorsprung auf Köln beträgt einen Punkt. Stanislawski betont, dass er und seine Elf keine andere Partie außer dem Regensburg-Match „im Kopf haben, auch nicht das nächste Spiel“ in der Pfalz.

Als Warnbeispiel gegen jede Form der überheblichen Spielführung dient Stanislawski praktischerweise das Hinspiel in Regensburg, in dem die Kölner bis zur 87. Minute 0:2 zurücklagen – und doch noch mit 3:2 gewannen. Stanislawski betont, dass es „für uns eine ganz intensive Partie werden wird“, die man mit hoher Konzentration angehen werde: „Ich glaube, kein Spieler unterschätzt Regensburg.“

Die wegen der Länderspielpause sehr lange Zeit des Wartens nach dem jüngsten Ligaspiel in Dresden, dem 2:0-Erfolg vom 18. März, empfindet Stanislawski als nicht so glücklich: „Wir hätte gerne weiter im Rhythmus gespielt.“ Dieser Rhythmus hatte zuletzt 14 Spiele ohne Niederlage zur Folge, klar sei deshalb, „dass wir unsere Serie fortsetzen wollen“. Und klar sei auch, „dass wir auf Sieg spielen, das steht ja außer Frage“.

Dabei wird Jonas Hector (Muskelfaserriss im linken Oberschenkel) nicht helfen können. Der von Stanislawski zum Linksverteidiger mit Stammplatz-Garantie umfunktionierte defensive Mittelfeldspieler ist noch nicht so weit.

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