Knapp an der Sensation vorbei: „Ladies in Black“ verlieren in Schwerin 1:3

Von: rom
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Das Team von Trainer Marek Rojko schrammte knapp an der Sensation vorbei: Die „Ladies in Black“ mussten sich in Schwerin mit 1:3 geschlagen geben. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Eine Stunde lang lag die Sensation in der Luft: Die Bundesliga-Volleyballerinnen der „Ladies in Black“ Aachen nahmen dem zehnfachen Deutschen Meister Schweriner SC den ersten Satz ab, verloren nach erbittertem Kampf nur um Haaresbreite den zweiten, hatten selbst im vierten Durchgang noch die Chance auf den Ausgleich – und mussten sich schließlich mit 1:3 (22:25, 28:26, 25:18, 25:23) geschlagen geben.

Das Beste, was sich über diese Begegnung aus Aachener Sicht sagen lässt: Die „Ladies“ nötigten dem Champions-League-Starter alles an Einsatz und Können ab – und den sportlichen Respekt bei diesem ungleichen Duell dazu.

Beispielhaft der zweite Satz, als der Glücklichere das bessere Ende für sich hatte: Schwerin hatte bereits mit 20:16 geführt, als sich die Mannschaft um Kapitänin Karolina Bednarova wieder herankämpfte und beim Stand von 24:22 zwei Satzbälle abwehrte. Nicht genug: Die Spielerinnen des PTSV Aachen hatten anschließend selbst zwei Chancen auch den zweiten Satz für sich zu entscheiden und somit mindestens einen Punkt aus Mecklenburg-Vorpommern mitzubringen. Doch die Gastgeberinnen wehrten beide Satzbälle vor 1387 Zuschauern ab und brachten sich mit dem glücklichen 28:26 wieder zurück in die Partie.

Die Enttäuschung darüber dürfte im klar verlorenen dritten Satz noch mitgespielt haben, doch bereits der vierte zeigte, dass das Team von Trainer Marek Rojko nie aufsteckt und bis zum letzten Ballwechsel: Schwerin führte schon mit 23:18, doch die „Ladies“ schmissen die Flinte noch lange nicht ins Korn. Die Aachenerinnen kämpften sich noch einmal auf 23:24 heran, bevor Schwerin dann den ersten Matchball nutzen konnte.

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