In Uevekoven soll Hahns Party starten

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Der Aufstieg von Inde Hahn in die Landesliga ist nur noch Formsache. Doch kann Alemannia Mariadorf, hier Ingo Schmiedel (vorne links) im Derby gegen Hahns Michael Grümmer, folgen? Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Die Entscheidung – die im Grunde gar keine mehr ist – wurde vertagt. Das eine Pünktchen, das noch zur Krönung der Hahner als Aufsteiger aus der Fußball-Bezirksliga fehlt, wird wohl in Uevekoven klar gemacht. Um Aufstiegsplatz 2 rangeln noch Alemannia Mariadorf und Kückhoven.

FC Inde Hahn

Mariadorf hat vielleicht das leichtere Restprogramm, so dass die beiden künftigen Landesligisten aus dem Fußballkreis Aachen kommen dürften. Mit dem Hahner Trainer Oliver Heinrichs und dem Coach von Arminia Eilendorf, Marcus Plumanns, sprach Sigi Malinowski.

Warten aufs Christkind. So etwa fühlten sich alle Hahner Akteure am Pfingstmontag. Sie hatten ihre Pflicht getan und den SV Schwanenberg 10:0 „abgebügelt“. Doch um nun die Kerzen richtig brennen zu lassen, fehlte noch das Hauptgeschenk. Der Aufstieg. Er wird kommen, daran zweifelt auch die Konkurrenz nicht mehr. Aber: ganz „Inde“ wartet noch auf diesen einen Punkt, der mindestens den Aufstieg bringt, sicherlich auch die Meisterschaft.

Also setzten sich Trainer Oliver Heinrichs, seine Jungs, der Verein, die Fans alle zusammen und machten sich einen gemütlichen Abend. „Jeder hat seine Aufgaben gemacht, jetzt müssen wir eben noch bis Sonntag warten, um in Uevekoven die Meisterschaft klar zu machen“, werden sich die Hahner nicht auf ein „Larifari-Spiel“ einstellen. Heinrichs kündigt an, dass der designierte Titelträger mit voller Konzentration in Uevekoven antreten wird. Um endlich, nach drei, vier Versuchen Landesligist zu werden. Im Nachgang auf den einen oder anderen Spruch über die fehlgeschlagenen Hahner Bemühungen aus dem letzten Jahr lässt Heinrichs auch einen „Satz“ fallen: „In ganz schwierigen Situationen habe ich mich erinnert, was meine Oma Mary gesagt oder getan hätte.“ Zwei Busse werden den FC nach Uevekoven begleiten. Und keiner der Insassen hat Zweifel, dass es nun klappen wird.

Arminia Eilendorf

Marcus Plumanns hatte die feste Absicht, den „Schraubenzieher“ mit zum Tabellendritten Kückhoven zu nehmen, „um noch ein bisschen an der Aufstiegsschraube zu drehen“ und den Aachener Anwärtern als Steigbügelhalter zu dienen.

Das klappte nicht, die Begegnung ging 0:3 verloren. Bei einem Punktgewinn wäre Hahn bereits oben gewesen. „Wir sind gerade mal mit elf Spielern angereist“, zeigte der Eilendorfer Interimstrainer ein dickes Problem auf. „Die Leistung stimmte ja auch“, aber es reichte für Plumanns und Co. nicht, den Aufstiegsanwärtern noch etwas Zählbares abzuringen. Plumanns lässt sich eine Prognose abringen. „Hahn ist ohnehin durch, und Mariadorf wird sich das nun auch nicht mehr nehmen lassen“, glaubt der Arminia-Trainer, der in der kommenden Saison wieder als Co-Trainer unter dem designierten Trainer Jürgen Lipka in Eilendorf arbeiten wird.

Vor dem Heimspiel gegen Eintracht Verlautenheide blickt Plumanns noch mal kurz nach Kückhoven. „Die Moral war gut, die Jungs haben richtig reingehauen“, erwartet der Trainer nun auch ein solches Engagement gegen Eintracht Verlautenheide. „Das ist ein Derby, das unsere Mannschaft engagiert angehen wird“, vertraut er seinem Kader. Obwohl eigentlich nichts mehr drin ist und „momentan ein bisschen die Qualität bei uns fehlt“.

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