Hertha Walheim will es krachen lassen

Von: gk
Letzte Aktualisierung:
Der Trainer und eines seiner j
Der Trainer und eines seiner jungen Talente Frank Heynen und Max Baczak. Foto: Wolfgang Birkenstock

Walheim. Es ist alles angerichtet zur Meisterfeier. Am letzten Kampftag der 2. Judo-Bundesliga hat sich Hertha Walheim noch einiges vorgenommen. „Wir wollen es richtig krachen lassen”, verspricht Trainer Frank Heynen. „Auf der Matte und hinterher.”

Allerdings weiß der Coach um die Qualitäten des Team aus dem niedersächsischen Holle, das am Samstag (15 Uhr) im Inda-Gymnasium der zumindest vorerst letzte Zweitliga-Gegner der Walheimer ist. „Die könnten uns die Party versauen, wenn sie komplett antreten”, sagt Heynen. „Aber Meister werden wir auf jeden Fall.”

Hatte Heynen Holle vor Saisonbeginn als einen der Titelkandidaten auf dem Zettel, so ging es ab Mitte der Saison bergab, weil man nie mehr in Bestbesetzung antreten konnte. Dennoch sagt der Walheimer Trainer: „Das ist eine gute Mannschaft.” Mit im Gästeteam ist der Belgier Kevin Haine, ein Walheimer Vereinsmitglied. Durch sein freundschaftliches Verhältnis zum Olympiateilnehmer der Niedersachsen, Christophe Lambert, stieg Haine in Holle ein. „Mit dem muss ich nach dem Kampf noch reden”, kündigt der Hertha-Trainer an.

Vielleicht auch deshalb, weil Heynen schon am Team 2012 bastelt. Er nennt die Schwachstellen. „Wir sind in den Gewichtsklassen bis 60 Kilo, bis 66 Kilo und bis 100 Kilo etwas dünn besetzt”, formuliert der Trainer Handlungsbedarf. Er kündigt aber im Nachsatz an: „Wir werden mit dem Kader auch in der Ersten Liga kämpfen.”

Für die Walheimer schließt sich ein Jahr nach dem Abstieg der Kreis. Mit einem Erfolg, mit dem nicht jeder im Verein gerechnet hatte. „Wir haben eine blutjunge Mannschaft”, betont Heynen. „Da gab es Bedenken im Verein. Aber es hat alles super geklappt.” Das Trainerteam Heynen/Patrick Haas hatte sich vorgenommen, alle, die im Kader sind, einzusetzen. Um jedem die Gelegenheit zu geben, Kampfpraxis zu sammeln. Mit dem Ergebnis, dass man „sehr viele positive Überraschungen” erlebte. So war beispielsweise der Walheimer Auftritt bei Bu- shido Köln am fünften Kampftag aus Heynens Sicht das „Schlüsselerlebnis”. „Wir haben bei Halbzeit zurückgelegen und durch drei Siege, die nicht zu erwarten waren, noch gewonnen.”

Was den Gegnern in den bisherigen sieben Kämpfen nicht gelang, soll auch Samstag Bestand haben. Walheim will die Saison ungeschlagen überstehen. „Wir wollen uns zum Abschluss noch einmal in voller Stärke präsentieren”, sagt Heynen, „und dem Publikum noch einmal ein Spektakel bieten. Danach wird gefeiert.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert