Herbe Enttäuschung für Aachens „ladies in black”

Von: eck
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Der SV Sinsheim - hier Franziska Bremer - hat fast immer die besseren Argumente: Vergebens strecken sich (von rechts) Alexandra Preiß und Esther Foto: Andreas Steindl

Sinsheim/Aachen. Diese Rechnung ging nicht auf. Mit hohen Erwartungen waren Alemannia Aachens Bundesliga-Volleyballerinnen zu Aufsteiger SV Sinsheim gefahren. Wie im Hinspiel sollte es einen Sieg geben. Der Abend brachte aber eine herbe Enttäuschung. Mit 0:3 (17:25, 14:25, 17:25) gingen die „ladies in black” in der Halle an der Neulandstraße unter.

„Wir haben alles probiert, aber nichts erreicht”, analysierte Trainer Stefan Falter. „Zunächst wurde Jana Franziska Poll in der Annahme herausgeschossen, dann machten die Gastgeberinnen mit Rita Liliom das Gleiche. Und Anika Brinkmann hat allenfalls fünf Bälle angenommen. Zu allem Überfluss wurden wir dann auch noch weggeblockt. Und unsere Wechsel verpufften ebenfalls ohne Wirkung. Sinsheim gebührt für diese Leistung Respekt. Der SV hat kaum Aufschlagfehler gemacht und damit den Grundstein zu diesem klaren Erfolg gelegt.”

Im ersten Satz lag Aachen mit 1:5 hinten, verkürzte dann aber auf 5:7. Wer geglaubt hatte, man sei jetzt in der Partie angekommen, wurde schnell eines Anderen belehrt. Über 14:8 und 19:12 zog der Aufsteiger entscheidend davon, um nach gerade mal 22 Minuten den Sack zuzumachen.

Aus diesem ließ man die Alemannia auch im zweiten Durchgang nicht heraus. 8:5, 12:8, 16:8 und 24:13 waren Zwischenstationen auf dem Weg zu einem wahren Debakel, das noch rund 60 Sekunden weniger Zeit in Anspruch nahm als Satz 1.

Und der dritte Abschnitt stellte nahezu eine Kopie dar. Wieder hielten die Aachenerinnen den Ball nur 21 Minuten im Spiel und kamen im Grunde nie für einen Satzgewinn, geschweige denn die Wende in Betracht. 6:3, 14:10, 19:13 und 23:14 waren Zwischenstände, die keinen Mut für kommende Partien machten.

Die Aachenerinnen haben sich im Laufe der Saison weiterentwickelt und Mittwochabend lediglich einen Nackenschlag bekommen. Aus der Bahn wird dieser die gefestigte Mannschaft allerdings nicht werfen, obwohl am Samstag (19 Uhr, Neuköllner Straße) gegen den VC Wiesbaden eine fast unlösbare Aufgabe ansteht.

Aachen: Maurer, Hindriksen, Stahl, Brinkmann, Poll, Speer, Preiß; eingewechselt: Liliom, Rönnbäck, Wikander, Feldmann, Schräder
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