Handball: Kräftemessen der klassenhöchsten Teams beim EWV-Cup

Von: Wilhelm Peters
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Hatte 2014 wesentlichen Anteil am Finalsieg von Westwacht Weiden: Torhüter Tobias Bayer hielt im Siebenmeterwerfen drei Versuche gegen den TV Weiden. Foto: Wolfgang Birkenstock

Broichweiden. Stephan Debye bringt es auf eine treffende Formel: „Wer dieses Turnier gewinnt, ist in der kommenden Saison auch in der Liga stark, so war es in den vergangenen Jahren immer.“ Der Trainer des Handball-Oberligisten TV Weiden erwartet bei der 17. Auflage des Handball-Cups, der im neunten Jahr in Folge als EWV-Cup bis Sonntag in der Sporthalle Parkstraße in Broichweiden ausgespielt wird, „ein echtes Kräftemessen“.

Das bezieht der Coach durchaus nicht alleine auf die drei Oberligisten Gastgeber TV, Westwacht Weiden und BTB Aachen, sondern auch auf die weiteren sieben Teams, die Samstag und Sonntag an dem attraktiven Turnier teilnehmen. Vielleicht gibt es am Ende ja eine Überraschung, wobei die drei Oberligisten naturgemäß favorisiert sind. In Gruppe 1 treffen nach dem Modus jeder gegen jeden Gastgeber TV Weiden und die Landesligisten Stolberger SV, VfL Bardenberg und HSG Merkstein sowie der Sieger des Qualifikationsturniers aufeinander. „Diese Qualifikation ist eine Premiere, wird erstmals am Freitagabend ausgespielt“, erklärt Organisator René Matt.

Dort wird Freitag ab 18.30 Uhr unter den Teilnehmern BTB Aachen II, Westwacht Weiden II, Schwarz-Rot Aachen II und TV Weiden II (alle Landesliga) der letzte Platz für die Hauptrunden-Gruppe 1 an die beste zweite Mannschaft vergeben. In Gruppe 2 messen sich Landesligist VfR Übach-Palenberg, die Verbandsligisten Birkesdorfer TV und Schwarz-Rot Aachen mit dem BTB Aachen und der Westwacht aus Weiden. Die Gruppensieger und -zweiten ziehen ins Halbfinale ein, ehe am Sonntag gegen 17.40 Uhr das Endspiel ausgetragen wird.

„Der EWV-Cup ist für die Mannschaften ein guter Abschluss der Saisonvorbereitung, ehe eine Woche später bekanntlich der Ligabetrieb beginnt“, weiß Matt. Er kündigt zudem eine weitere Neuerung neben dem Qualifikationsturnier an: „Erstmals wird auch ein Fairnesspreis vergeben. Den erhält die Mannschaft mit den wenigsten Zeitstrafen.“

Matts Vorgänger Josef Maaßen, der das hochklassige Turnier 16 Jahre lang organisiert hat, freut sich „auf viele Derbys, gute Spiele und den Kontakt mit alten Sportkameraden, für die ich nun mehr Zeit habe“. Er wird die Spiele in Ruhe auf der Tribüne verfolgen. Und glaubt an ein „Endspiel zwischen dem TV und Westwacht Weiden – so wie im vorigen Jahr“.

Diese Hoffnung teilt er mit Stephan Debye. Der WTV-Trainer sagt: „Wir wollen uns den Titel diesmal nicht streitig machen lassen und nicht wieder im Siebenmeterwerfen im Finale verlieren.“ 2014 hieß der Sieger Westwacht Weiden. Der Oberliga-Konkurrent möchte natürlich den Erfolg des Vorjahres wiederholen. Trainer Lutz Hellemeister: „Ja, wir wollen den Titel verteidigen, ich bin sehr zuversichtlich, dass wir die Gruppenphase überstehen. Für uns ist das Turnier ein letzter Test und willkommene Vorbereitung. Wir freuen uns auf den Vergleich mit schweren Gegner.“

Das sieht auch Martin Becker ähnlich. Der neue BTB-Coach sieht den Cup „als letzte Standortbestimmung, nachdem wir eine Reihe Vorbereitungsspiele vor allem in Belgien absolviert haben. Dieses Turnier ist ein schöne Sache.“ Becker plagen allerdings einige Verletzungsprobleme, „aber auch wir möchten das Turnier gewinnen“. Brisant: Nächste Woche Samstag, am ersten Spieltag, ist der BTB Aachen zu Gast beim TV Weiden. Ob schon jetzt alle Karten offengelegt werden...?

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