„Hammer Series“: Kletterspezialisten, Sprinter und Teamzeitfahrer

Von: wp
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Auch der Sieger des diesjährigen Giro d'Italia, Tom Dumoulin, ist in Limburg mit dabei. Foto: Alessandro Di Meo/ANSA/dpa

Vaals/Sittard. Die Zuschauer werden begeistert sein, darf man vermuten. Von den kleinen, lokalen Radrennen kennt man das: Wenn sich etwa bei „Rund um Dom und Rathaus“ in Aachen die Fahrer Runde um Runde präsentieren, die Führung x-mal wechselt, gibt es reichlich Beifall vom Publikum. Das neu kreierte Rennformat „Hammer Series“ ist im Grunde nichts anderes – allerdings auf Weltklasseniveau.

Es ist ein für das Publikum geschaffenes Event aus drei Rennen, die allesamt hautnah auf drei Rundkursen verfolgt werden können.

Zwölf WorldTour- und vier ProContinental-Teams aus je sieben Fahrern haben für das dreitägige Spektakel in Vaals (Bergrennen/2. Juni) und Sittard (Sprint/3. Juni und Mannschaftsverfolgung/4. Juni) gemeldet.

Fünf der jeweils sieben Profis bilden ein Team aus Berg- bzw. Sprintspezialisten, die auf Punktejagd gehen. Die Fahrer können innerhalb der einzelnen Mannschaften täglich wechseln. Es gibt pro Runde und bei Zwischensprints Punkte für die ersten zehn Rennfahrer, die addiert werden, bis am Ende des dritten Rennens das Siegerteam feststeht. Und nur darum geht es: eine Mannschaft gewinnt, nicht ein einzelner Rennfahrer.

Die Rennserie erlebt gleich zu Beginn mit dem megaschweren Bergrennen in Vaals mit Ziel auf dem Dreiländereck einen Höhepunkt. Im Folgenden ein Überblick über die Veranstaltung.

Bergrennen (Vaals)

Auf der Julianaplein mitten in Vaals wird der „Hammer-Climb“ am Freitag, 2. Juni, 15 Uhr, gestartet und dauert bis 17 Uhr, ehe dort auch die Siegerehrung steigt (17.45 Uhr). Ab 12 Uhr bis in den Abend hinein wird ein umfangreiches Rahmenprogramm angeboten.

Die Runde auf das Dreiländereck über sieben Kilometer müssen die Teams elfmal fahren (77 km). Zwei Anstiege (Länge 900 und 2200 Meter) sind pro Runde mit je 162 Höhenmetern zu bewältigen, ehe die Ziellinie auf dem Dreiländerpunkt überfahren wird. Giftige 8,1 und 8,5 Prozent Steigungen werden bald die Spreu vom Weizen trennen. „Für die Zieldurchfahrt in der dritten, siebten und elften Runde gibt es für die ersten zehn Rennfahrer eine höhere Punktzahl“, sagt Renndirektor Rob Frambach. „Das machen wir, weil so das Peloton sicher länger zusammenbleibt.“

Sprint (Sittard)

Nahe dem Zentrum von Sittard, in der „SportZone Limburg“, gehen die Teams am Samstag, 3. Juni im Sprintrennen über insgesamt 99,2 Kilometer auf Punktejagd. Acht Runden zu je 12,4 Kilometer ermöglichen auch hier das hautnahe Erlebnis Radsport. Der „Hammer-Sprint“, umrahmt auch hier von einem vielfältigen Programm, dauert von 15 bis 17.15 Uhr, gefolgt von der Siegerehrung (17.30)

Verfolgungsrennen (Sittard)

Die Teams auf den Plätzen neun bis 16 starten am Sonntag, 4. Juni, 14.50 Uhr, ebenfalls in der „SportZone Limburg nahe Sittard beim „Hammer Chase“, dem Verfolgungsrennen, als erste Gruppe. Die zweiten Gruppe der Mannschaften auf den Rängen eins bis acht wird um 16.05 Uhr auf die Strecke geschickt (drei Runde zu je 14,9 Kilometer). Die nach den beiden vorherigen Rennen führende Mannschaft startet in Gruppe 2 als erste, ehe 45 Sekunden später das zweitplatzierte Team die Verfolgung aufnimmt. Die Abstände der startenden Teams wird dann immer kürzer.

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