Fulda siegt 3:1 in Jülich

Von: Günter Kirschbaum
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Jülich. Jan-Ove Waldner konnte sich gar nicht mehr beruhigen. Der Schwede feuerte seinen Schläger in die Box, trat seine Wasserflasche gegen die Hallenwand und schimpfte wie ein Rohrspatz. „Ich habe sechs Mal in Jülich gespielt”, polterte die Tischtennis-Ikone nach der Fünfsatz-Niederlage gegen Yang Zi.

„Und es gab bisher kein einziges normales Spiel. Ich werde hier immer benachteiligt.” Auch im stolzen Sportler-Alter von 43 Jahren hat der Schwede das Verlieren noch nicht gelernt.

Dabei hatte ihm der Tisch-Schiedsrichter „nur” einen Aufschlag in der Anfangsphase des ersten Satzes abgezählt. Auch der 3:1-Sieg seines TTC Fulda-Maberzell am 2. Spieltag der Tischtennis-Bundesliga beim TTC Indeland Jülich trug nicht zu „Waldis” Beruhigung bei. „Ich kann hier einfach nicht gewinnen”, erklärte er mit stark gerötetem Gesicht. „Die haben doch vorher festgelegt, wie mein Spiel ausgeht.” Mit „Die” meinte der Olympiasieger von Barcelona die Schiedsrichter. Möglicherweise wird dieser Auftritt für Waldner noch ein Nachspiel vor dem Sportgericht des Verbandes haben.

Für Außenseiter Jülich war der Sieg von Yang Zi aber nicht mehr als ein Achtungserfolg. Zum einen weil die Gastgeber keine Antwort auf Fuldas Abwehrer Wang Xi hatten, zum anderen Marcos Freitas das Duell der Nervenbündel gegen Robert Svensson in fünf Sätzen verlor.

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