FC Wegberg-Beeck verliert 0:3 gegen SC Verl

Von: Günter Kirschbaum
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„Es kommt viel zusammen“, sagt Friedel Henßen, Wegberg-Beecks Teamchef. Foto: Passage

Wegberg-Beeck/Verl. Am Morgen danach bat Friedel Henßen seinen Kader zum lockeren Training. Der FC Wegberg-Beeck hat schließlich wenig Zeit, um die 0:3-Niederlage beim SC Verl lange auf sich wirken zu lassen. Bereits am Dienstag um 19.30 Uhr empfängt der Tabellenletzter der Fußball-Regionalliga West Viktoria Köln.

Die Beecker kommen in der neuen Umgebung einfach nicht in die Spur. Achtes Spiel, achte Niederlage, 3:30 Tore. Diese statistischen Details sind kaum dazu angetan, so etwas wie Zuversicht aufkommen zu lassen. Zu hart war der Aufprall in der Realität der Vierten Liga. Allerdings könnte sich dieser Eindruck in den kommenden Wochen doch relativieren. Denn seit dem unglücklichen 0:1 bei RW Essen erweisen sich die „Kleeblätter“ als wettbewerbsfähiger.

„Es war in den ersten 35 Minuten von uns sogar ein gutes Spiel“, blickte Teamchef Friedel Henßen am Sonntag auf den Auftritt in Ostwestfalen zurück. „Und wenn du da einmal 1:0 in Führung gehst, gibt das auch für den Kopf einen Schub.“ Und diese Chance hatte die Gäste bereits nach 100 Sekunden.

„Da steht Arian Berkigt blank vor dem Torwart, trifft ihn am rechten Bein, von dort prallt er an dessen linkes Bein und irgendwie hat er ihn noch vor der Linie“, beschreibt Henßen die Situation, in denen den Beeckern das Glück einmal mehr nicht zur Seite gestanden hatte. Defensiv sah es bis kurz vor der Pause auch ordentlich aus. Doch dann bestraften Mamadi Al Ghaddioui (40.) und Nico Hecker (45.) zwei Fehler prompt. Das 2:0 für Verl war für die Gäste eine Hypothek, die die Köpfe beim Gang in die Kabine nach unter drückte.

Doch gelaufen war diese Begegnung noch nicht. Erst als Danny Richter fast unmittelbar vor dem dritten Einschlag die große Möglichkeit vergab, auf 1:2 zu verkürzen und Matthias Haeder den Schlusspunkt (68.) setzte, war es gelaufen. Die achte Niederlage im achten Spiel war perfekt. „Es kommt eben viel zusammen“, betonte Henßen. „Vorne nutzt du deine Chancen nicht, hinten wird jeder Fehler direkt bestraft. Aber Aufgeben ist keine Option.“

Es geht wieder bei 0:0 los

Und bei der lockeren Trainingseinheit am Sonntagmorgen stellte der Teamchef schon die nächste Aufgabe in den Fokus. Dienstag kommt Viktoria Köln, „und auch da starten wir bei 0:0“. Die Beecker wissen aber auch, was sie dann erwartet. „Natürlich hinkt die Viktoria ihren eigenen Ansprüchen hinterher“, stellt Henßen fest. „Aber jeder Spieler von der Nummer 1 bis zur Nummer 24 hat eine enorme Qualität. Besonders bei Standards sind sie gefährlich.“

Dennoch wollen es die Beecker wissen. Sie starten den Versuch, im neunten Anlauf endlich zu punkten. „Irgendwann wird sich der Aufwand den wir betreiben, auch auszahlen“, ist Henßen überzeugt. „Wir werden noch Spiele gewinnen.“ Nur ist es so langsam an der Zeit, damit auch zu beginnen.

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