Düsseldorf/Beeck - FC Wegberg-Beeck unterliegt mit 1:4 bei Fortuna Düsseldorf II

FC Wegberg-Beeck unterliegt mit 1:4 bei Fortuna Düsseldorf II

Von: sch
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Der Anfang vom Ende in Düsseldorf: Lukas Hombach (Nr. 11) überwindet FC-Keeper Patrick Nettekoven zum 1:0. Foto: Horstmüller

Düsseldorf/Beeck. Es war auch das Duell der Ajani-Brüder, und am Ende war es eine klare Sache für Marvin gegen Patrick. Mit 4:1 schlug die U 23 von Fortuna Düsseldorf den FC Wegberg-Beeck in der Nachholpartie der Regionalliga. „Damit haben wir das Ergebnis im Rahmen gehalten“, resümierte FC-Trainer Dirk Ruhrig.

„Zur Pause war nicht unbedingt davon auszugehen. Da war die Befürchtung, dass wir noch höher verlieren.“

Auch Karamarko muss passen

Mit drei Änderungen nach dem aufopferungsvollen Kampf beim respektablen 2:2 gegen Alemannia Aachen ging der FC in die Partie am Flinger Broich. Für Karamarko, der kurzfristig wegen muskulärer Probleme ausfiel, verteidigte Simoes Ribeiro rechts in der Viererkette, Weber rückte nach dem Ausfall von Lambertz (Oberschenkelzerrung) ebenso in die Startelf (ins linke Mittelfeld, Richter wechselte nach rechts) wie Wirtz, der Dagistan (aufgeplatzte Lippe und Prellungen im Gesicht) im Angriff vertrat.

Beste Chance durch Wirtz

Keine sechs Minuten waren gespielt, als die Gäste die erste brenzlige Situation überstehen mussten, Rüzgar scheiterte an Keeper Nettekoven. Wenig später nahm Sangaré den Ball aus der Luft, hob ihn über Wegbergs Schlussmann, aber auch am Tor vorbei.

Der FC brauchte rund eine Viertelstunde bis zu seinem ersten Ausrufezeichen: Berkigt zog aus 35 Metern in halbrechter Position einfach mal ab, der Ball titschte noch auf – Fortunas Torhüter Wiesner lenkte die Kugel so gerade noch zur Ecke. Auch Richter versuchte es dann aus der Distanz, ehe der Absteiger kalt erwischt wurde.

Mit einem Doppelschlag sorgte Hombach in der 26. und 33. Minute für Ernüchterung, erst nach Flanke von Weber, dann nach Flanke von Garcia. Auch das dritte Gegentor fiel über Wegbergs rechte Abwehrseite – erneut gab Weber den Ball herein, diesmal war Rüzgar mit seinem 13. Saisontor zur Stelle (40.). Zuvor hatte Wirtz (35.) freistehend vor Wiesner die beste FC-Chance vergeben.

„Wir konnten in keinster Weise an das Aachen-Spiel anknüpfen“, sagte Dirk Ruhrig, „wir mussten dem Kraftaufwand Tribut zollen. Fortuna war immer einen Tick schneller, wir liefen fast nur hinterher. Eigentlich war es klar, dass mal so ein Spiel kommen musste.“

Teamchef Friedel Henßen wechselte zur zweiten Halbzeit Müller für Weber ein. Eine Viertelstunde überstand das Team ohne weiteres Gegentor, dann erhöhte Marvin Ajani per Kopfball nach Freistoß auf 4:0. Doch völlig ohne Gegenwehr ergaben sich die Gäste nicht, Wirtz markierte sein viertes Saisontor zum 1:4 (63.), mit einer Einzelleistung und einem Flachschuss aus 20 Metern ins linke Eck.

Mehr war nicht drin. Henßen und Ruhrig nutzten die Partie noch, um den beiden Nachwuchsspielern Finlay und Zayton – die auch in der kommenden Saison zum Mittelrheinliga-Kader gehören werden – Einsatzzeiten zu geben.

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