EWV-Cup: TV Weidens Trainer erwartet ein spannendes Turnier

Von: Heribert Förster und Lukas Weinberger
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Handball pur: Eine Szene aus dem Finale 2013 mit TV Weidens Daniel Schuster (Mitte), der von den beiden Westwacht-Akteuren Sascha Bahn (links) und Sebastian Schippers „bearbeitet“ wird. Das Lokalduell könnte auch in diesem Jahr wieder die Finalpaarung sein. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen/Broichweiden. Ob es sportlich wieder den gleichen Gewinner wie 2013 geben wird, weiß man am Sonntag gegen 18 Uhr. Dann wird das Finale um den EWV-Cup abgepfiffen, der Sieger gekürt. Favoriten sind natürlich die vier Oberligisten, die eine Woche vor dem Saisonstart ihre letzten Härtetests absolvieren.

Der gastgebende TV Weiden, Lokalrivale Westwacht, der Birkesdorfer TV und der BTB Aachen werden – wenn alles normal läuft – in die Halbfinals einziehen (siehe auch: Der Spielplan). Und doch dürfte ein Sieger schon vor dem ersten Anpfiff feststehen: „Der größte Gewinner des Turniers ist doch sowieso der gesamte Handball in der Region.“

Eine Standortbestimmung

Mit diesen Worten zog Andreas Ihrig vom Hauptsponsor EWV im vergangenen Jahr die Bilanz des erstmals als regionalem Turnier ausgetragenen EWV-Cups. Bei der zweiten Auflage werden am Samstag und Sonntag (30./31. August)wieder zwölf Teams aus der Region um den Sieg kämpfen. Neben den vier Oberligisten und Verbandsligist Schwarz-Rot Aachen werden die Landesligisten VfR Übach-Palenberg, Westwacht Weiden II, HSG Merkstein, TV Weiden II und VfL Bardenberg sowie aus der Kreisliga die Eschweiler SG und die SG GFC Düren 99 das Feld komplettieren.

Und sie können letzte Schlüsse ziehen, wenn am folgenden Wochenende die Saison in allen Klassen beginnt. „Die Trainer sehen, wo ihre Teams stehen“, sagt Josef Maaßen, der mit seinem bewährten Team die Organisation des Turniers stemmt und am Sonntagabend gerne einen Satz aus dem Vorjahr wiederholen möchte: „Alle Beteiligten – ob Mannschaften, Fans oder Schiedsrichter – haben sich hier bestens präsentiert“, sagte Maaßen damals.

Am besten hat sich 2013 der TV Weiden präsentiert, der auch in diesem Jahr dieses „ganz schön wichtige Turnier“ wieder gewinnen will. „Aber viel wird von der Tagesform abhängen“, sagt WTV-Trainer Stephan Debye, dessen Mannschaft mit vielen Neuzugängen „noch nicht da steht, wo wir letztes Jahr um diese Zeit standen“. Für die neue Oberliga-Saison ist das erklärte Ziel Debyes, „wieder die Nummer eins im Kreis zu sein“. Und dass wollen die Weidener schon am Wochenende beweisen.

BTB plagen Verletzungssorgen

Andreas Heckhausen ist weit davon entfernt, dieses Ziel auszusprechen. Der BTB-Coach hat wieder einmal mit argen Verletzungssorgen zu kämpfen und peilt für das neue Spieljahr „nur den Klassenerhalt“ an. Die beiden Tage an der Parkstraße sollen seine Jungs nutzen, sich nochmals „mit der speziellen Atmosphäre“ in der Halle zu beschäftigen. Denn laut ist es hier immer, und angesichts der erhofften Zuschauerresonanz (Tageskarten kosten fünf Euro, Tickets für Samstag und Sonntag acht Euro) dürfte es sogar richtig laut werden.

Wie laut es an der Parkstraße sein kann, haben die Birkesdorfer in ihrer ersten Oberliga-Saison zweimal erlebt. Nachdem die Jungs von Trainer Jozo Petrovic 2013 beim EWV-Cup im Halbfinale am TV Weiden scheiterten, wollen sie nun zeigen, dass sie kein Lehrgeld mehr zahlen müssen. „Wir haben Erfahrung gesammelt und wollen uns weiter kontinuierlich verbessern“, sagt Betreuer Rolf Klees. Der BTV kommt mit einem „gesunden Optimismus, alle Spieler sind fit“.

Alle Spieler sind auch bei Westwacht Weiden fit, „und wir wollen ziemlich weit kommen“, sagt Obmann Ernst Kuck. Wie letztes Jahr bis ins Finale gegen den Lokalrivalen WTV? „Ja, das wär‘ doch schon was...“

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