Friedrichshafen - Evivos Serie ist vorbei

Evivos Serie ist vorbei

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Diesmal konnte er einen Sieg über Düren bejubeln: VfB-Trainer Stelian Moculescu. Foto: Jansen

Friedrichshafen. In der Volleyball-Bundesliga hat Evivo Düren nach zehn Siegen in Folge eine Niederlage einstecken müssen. Mit 0:3 waren die Volleyballer von der Rur beim deutschen Meister VfB Friedrichshafen chancenlos.

17:25, 21:25, 17:25 lauteten die Satzergebnisse. Der VfB hat damit erfolgreich Revanche genommen für den Sieg der Dürener beim jüngsten Aufeinandertreffen. Ende des vergangenen Jahres hatte Evivo zu Hause mit 3:1 gewonnen und damit überraschend den Einzug in das Pokalfinale geschafft.

Gegen hoch motivierte Häfler hatte Düren diesmal aber nichts zu bestellen. Zu viele Nachteile lasteten auf Dürener Mannschaft. Die Personalsituation hat sich nach wie vor nicht gebessert, die Verletztenliste ist lang. Hatte Evivo in den vergangenen Wochen noch von seinem unbändigem Willen profitiert, so musste das Team diesmal die Segel streichen.

Vier Spiele in zehn Tagen waren zu viel. Dazu kamen die Lichtverhältnisse in der Friedrichshafener Arena, die normalerweise mehrere Tage Eingewöhnungsphase notwendig machen. Und schließlich ein VfB, der von vorne herein deutlich gemacht hatte, hoch motiviert eine Revanche anzustreben. Und wenn Stelian Moculescus Mannen motiviert in eigener Halle antreten und die risikoreichen Aufschläge treffen, dann ist für die Gegner das Ende der Fahnenstange erreicht. Bei dieser Erfahrung befindet sich Evivo in guter Gesellschaft mit den besten Klubs Europas.

Ende des zweiten Satzes sah es so aus, als könnte Evivo die Partie ausgeglichen gestalten. Die Antwort gaben die Gastgeber vom Bodensee postwendend. 5:0 führte der VfB im dritten Satz und hat die Verhältnisse damit wieder zurecht gerückt. Düren ist zwar die Mannschaft der vergangenen Wochen in der Bundesliga. Die VfB-Volleyballer sind aber die Übermannschaft.

Ein Beinbruch ist die Niederlage für Düren nicht. Zwar kann der TV Rottenburg wieder an Düren vorbei auf Platz drei der Tabelle ziehen. Allerdings haben die Schwaben das deutlich schwerere Restprogramm bis zu den Playoffs - ein erneuter Tausch der Tabellenplätze wäre für Evivo durchaus möglich.

Positiv für Düren: Nach der großen Stressphase zuletzt und angesichts der vielen Verletztungssorgen kommen die zehn Tage Pause bis zum nächsten Heimspiel gegen den VC Franken mehr als gelegen. Auf die Moral der Dürener Mannschaft dürfte die deutliche Niederlage keinen Einfluss haben. Das wurde an der Aussage von Dürens Jüngstem, Felix Isaak, deutlich. „Es wäre doch langweilig, wenn wir jetzt schon in Friedrichshafen gewinnen und damit nicht bis zu den Playoffs warten.”

Warten muss Düren weiter - und zwar auf den ersten Sieg der Vereinsgeschichte am Bodensee.
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