Europapokal-Abenteuer der Powervolleys endet in Italien

Von: jan
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Im Hinspiel in Düren konnten die Powervolleys den Favoriten aus Italien noch ärgern, im Rückspiel war die Entscheidung über das Weiterkommen nach den verlorenen ersten beiden Sätzen jedoch schnell gefallen. Foto: Guido Jansen

Perugia/Düren. Die große Sensation ist ausgeblieben. Der Volleyball-Bundesligist SWD Powervolleys Düren ist im Europapokal-Viertelfinale ausgeschieden. Nach dem 1:3 im Heimspiel vor einer Woche verlor das Team von Trainer Anton Brams auswärts bei Sir Safety Conad Perugia erneut mit 1:3.

Die Entscheidung über das Weiterkommen war gefallen, nachdem die Italiener die ersten beiden Sätze deutlich mit 25:15 und 25:14 eingefahren hatten. Das Spiel hingegen ging weiter, endete erst zwei Sätze später mit 1:3 aus Dürener Sicht. Mit Brams Motto, von Punkt zu Punkt zu denken, kämpfte Düren sich in die Partie und belohnte sich mit dem Gewinn von Satz drei (25:22).

Pergugia zog danach wieder die Zügel an, gewann Satz vier und das Spiel mit 25:17. Trotzdem konnten die Powervolleys Selbstvertrauen tanken für die anstehenden schweren Aufgaben. Und sie konnten sich die ersten beiden Sätze aus den Knochen spielen.

Da hatte Düren vom ersten Ball an auf verlorenem Posten gestanden, vor allem, weil der im Hinspiel noch geschonte deutsche Nationalspieler Denis Kaliberda den Druck mit seinen Aufschlägen hochhielt. Düren dagegen servierte mit zu vielen Fehlern. Und wenn der Aufschlag kam, dann konnte Perugias Star-Spielmacher Luciano de Cecco trotzdem nach Herzenslust dirigieren; eine fatale Kombination für jeden Gegner.

Tiefe Spuren dürfte die Niederlage gegen einen Gegner von Weltklasse-Format nicht hinterlassen, erst recht nicht, weil Düren Moral bewiesen hat. Am Samstag erwarten die Powervolleys die SVG Lüneburg zu einem richtungsweisenden Bundesliga-Heimspiel.

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