„Eschweiler Masters“: Jülicherin gewinnt das Ladies-Springen

Von: Helga Raue
Letzte Aktualisierung:
9880693.jpg
Präsentiert sich beim „Eschweiler Masters“ in Top-Form: Nathalie Des-tree-Kradepohl gewann das Ladies-Springen. Foto: Alexander Marx

Eschweiler. Sie strahlte mit der Sonne um die Wette: Vor allen anderen standen Nathalie Destree-Kradepohl und Easy Kolibra Mo und genossen die Nationalhymne, die ihnen zu Ehren gespielt wurde. Soeben hatte die Jülicherin auf der achtjährigen Rheinländer-Stute das Ladies-Springen beim „Eschweiler Masters“ gewonnen.

Für ihre fehlerfreie Runde benötigte sie 56,91 Sekunden. Da konnten Noemi Görgen (Luxemburg; 0/57,82) auf Selfmade und Karina Truelsen (Dänemark; 0/58,67) nicht mithalten.

„Für mich läuft es richtig super hier“, strahlte Nathalie Destree-Kradepohl. Schon bei den „Eschweiler Pferdetagen“, dem Late-Entry-Turnier am Dienstag, hatte sie mit jungen Pferden vier Springpferdeprüfungen gewonnen. Und zum Auftakt des „Eschweiler Masters“ pilotierte der 44-Jährige im Springen der Sechsjährigen Chanel und Green de Claix jeweils fehlerlos es aequo auf Platz 1. Am Freitag folgten Platz 5 auf Chanel in der Gold-Tour sowie eben der Sieg bei den Ladies, bei denen sie auch auf der von Franz-Willi Kochs gezogenen Stute California fehlerlos, aber zu langsam war. „Momentan habe ich viele gute junge Pferde, die ich selbst weiter ausgebildet habe“, ist die Springreiterin zufrieden. Und peilt ein größeres Ziel an: „Ich würde gerne noch einmal zur DM im Juni.“

Das ist für Helena Stormanns kein Ziel mehr – obwohl sie vermutlich erfolgreich wäre. Vier Mal wurde die 51-Jährige Deutsche Meisterin, hatte aber den Turniersport aufgegeben. Bis Dienstag. Auf Cinnamon testete sie beim Late-Entry in der Klasse S – und wurde gleich Fünfte. Am Freitag blieb das Paar wieder fehlerfrei. Statt drei Sätzen Kommentar gab es dazu nur drei Worte: „Aus der Puste“, sagte Helena Stormanns lachend, die ihr Comeback sichtlich genoss. „Der Gedanke kam spontan, als ich Cinnamon ritt. Es macht so viel Spaß die Stute zu reiten.“ Und – lachend: „Ich muss ja schließlich nicht weit fahren.“

Beim CSI im Rahmen des „Eschweiler Young Masters“ am kommenden Wochenende will sie erneut reiten. „Und ich glaube, Tim hat mich schon für einige Turniere in der Region wie Jülich gemeldet“, berichtet sie schmunzelnd, dass Tim, ihr Ehemann, dafür sorgt. dass das erfreuliche Comeback keine Eintagsfliege bleibt. Fehlerfrei wie die Frau Mama blieb im Ladies-Springen auf Elm Rose auch Andrea Weinberg – und macht im Sattel wie als Turnierdirektorin eine gute Figur.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert