München/Mönchengladbach - Eine Niederlage, die Hoffnung macht

Eine Niederlage, die Hoffnung macht

Von: bsc
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Keine Absicht – ich schwöre: Doch Schiedsrichter Tobias Welz kennt kein Erbarmen mit Alvaro Dominguez und bestraft ihn zusätzlich noch mit Gelb. Foto: sport/Eibner

München/Mönchengladbach. Pokal ist ein Ergebnis-Wettbewerb. Die Fußball-Bundesliga nicht nur. Dort bleibt noch Zeit zum korrigieren. Und so kann Borussia Mönchengladbach anders als beim Pokal-Aus in Darmstadt aus der 1:3-Niederlage im Auftaktspiel beim FC Bayern München durchaus Positives mitnehmen – und ausbauen.

 „Langfristig habe ich ein gutes Gefühl mit der Mannschaft“, verfällt auch Gladbach-Coach Lucien Favre nicht in Depression in einer Situation, der man sehr einfach den Stempel Saison-Fehlstart aufdrücken könnte. Muss man aber nicht: Die Niederlage beim Triple-Sieger war nicht nur unglücklich, sondern auch umstritten – was allerdings bei der immer unerträglicher werdenden Fokussierung auf Bayern-Trainer Pep Guardiola überwiegend unterging.

Beim 2:0 wurde Madzukic‘ Position als passives Abseits gewertet, doch ob er beim Robben-Freistoß nicht doch durch seine provozierende Vor-Stellung aktiv eingegriffen hat, ist zumindest diskussionswürdig. Ebenso wie das doppelte Handspiel von Alvaro Dominguez innerhalb weniger Sekunden. „Beim ersten prallt der Ball von meinem Bein an die Hand und beim zweiten spiele ich ihn mit der Schulter, nicht mit dem Arm – lächerlich!“ twitterte der spanische Unglücksvogel.

Unstrittig bleibt aber das – überraschend – gute spielerische Auftreten der Favre-Elf. Als nach den zwei frühen Bayern-Treffern alles auf eine Klatsche für die Gäste vom Niederrhein hinauszulaufen schien, wehrte sich der ehemalige Erz-Rivale nicht nur kämpferisch sondern auch fußballerisch. „Unsere einzige Chance war mitzuspielen“, sagte Favre, „und das haben wir gut gemacht.“ Das Sturm-Duo Raffael/Kruse bewies wesentlich mehr Wirkung als noch eine Woche zuvor in Darmstadt, das Flügelspiel über Arango und Herrmann verdiente sich seinen Namen, und Neuzugang Christoph Kramer überzeugte erneut neben einem soliden Granit Xhaka auf der Doppel-Sechs.

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