Eine ganz große Kreismeisterschaft im Waldstadion

Von: wb
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Elitetreffen: Im Waldstadion messen sich die besten Leichtathleten aus der Region. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Nachdem sich im vergangenen Jahr auch der Blick der nationalen Leichtathletik auf das schnucklige Aachener Waldstadion und die dort ausgetragenen Deutschen Meisterschaften in den Blockwettkämpfen mit 350 Teilnehmern richteten, geht es 2017 etwas regionaler zu.

„Die Höhepunkte in Aachen gibt es bereits im Mai“, sagt Dirk Bartholomy, Vorsitzender des Leichtathletik-Kreises. Und meint damit die Nordrheinmeisterschaften der U 16 in den Blockwettkämpfen am 13. und 14. Mai und natürlich die Regiomeisterschaften der Männer, Frauen und Jugendlichen eine Woche später. Diese ebenfalls zweitägigen Titelkämpfe werden seit ihrer Einführung 2013 im Aachener Waldstadion ausgerichtet und sind, was die Anzahl der Teilnehmer angeht, die größte Veranstaltung der Stadionleichtathletik in der Region, in der die Leichtathletik-Kreise Euskirchen, Düren, Heinsberg und Aachen ihre ehemaligen Kreismeisterschaften zusammengelegt haben.

Neben den „großen“ Regiomeisterschaften gibt es dieses Titelkämpfe zusätzlich auch in einigen Einzeldisziplinen, so über die langen Hürdenstrecken bereits am kommenden Samstag in Übach-Palenberg. „Wir versuchen, jedes Jahr eine Nordrhein-Meisterschaft auszurichten“, betont Dagmar Leisten, die Geschäftsführerin des Leichtathletik-Kreises Aachen. „Die Blockmeisterschaft war die einzige Veranstaltung, die noch frei war“, so Leisten. Obwohl man sich eigentlich zeitig umgeschaut habe. In Sachen Blockwettkampf haben die Aachener Ausrichter mittlerweile Übung. 2015 gab es bereits die NRW-Meisterschaften in diesem speziellen Fünfkampf für den Leichtathletik-Nachwuchs, 2016 eben die Deutschen Meisterschaften.

Zehn Jahre hat es gedauert, bis nach den Deutschen Seniorenmeisterschaften 2006 die nächste DM nach Aachen geholt werden konnte. „So lange müssen wir nicht wieder warten“, hofft Phillip Nawrocki, stellvertretender Vorsitzende des Kreises. Er räumt aber auch ein, dass es nicht so viele nationale Titelkämpfe gibt, die im Waldstadion überhaupt ausgetragen werden können.

Für deutsche Meisterschaften müssen die Spitzenkräfte aus Aachen in diesem Jahr daher einige Kilometer zurücklegen. Die DM U 23 Mitte Juni in Leverkusen liegen noch recht nah. Die Senioren (30.06.-02.07.) haben die längste Strecke vor sich – Zittau liegt ziemlich genau am anderen Ende der Republik. Am gleichen Wochenende werden im westfälischen Lage die DM Blockwettkampf der U16 ausgetragen. Es folgen die Deutschen Meisterschaften in Erfurt (08./09.07.), die DM Jugend U 20/U18 in Ulm (04.-06.08.), die DM Mehrkampf in Kienbaum und die DM Jugend U16 in Bremen (12./13.08.) sowie die DM Mehrkampf der Jugendklassen U18/U16 in Bernhausen (19./20.08.).

Spitzenleichtathletik gibt es natürlich wie jedes Jahr beim Domspringen in Aachen zu sehen. Am 06. September trifft sich die Stabhochsprung-Elite auf dem Katschhof.

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