Ein schweres Stück Arbeit für Blau-Weiss Aachen

Von: wp
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Schlägt in Weinheim für Blau-Weiss Aachen an Nummer 1 auf: Ruben Bemelmans. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Das Wochenende wird ziemlich heftig für Blau-Weiss Aachen: Der Tennisbundesligist spielt am Freitag beim Aufsteiger TC Weinheim und erwartet am Sonntag am Luxemburger Ring den TC BW Halle (11 Uhr). Heftig wird es nicht deshalb, weil zwei Begegnungen auf dem Terminplan stehen.

 Vielmehr ist die Mannschaft um Trainer Alex Jakubec vor dem Gastgeber am Freitag gewarnt und reist mit allem Respekt in die Rhein-Neckar-Region: Weinheim trotzte am vergangenen Sonntag Vizemeister Düsseldorf auf dessen Anlage ein 3:3 ab und holte so den ersten Bundesligapunkt in der Geschichte des 1902 gegründeten Klubs.

Jakubec und Teamchef Marc Zander rechnen damit, „dass Weinheim gegen uns ganz stark aufstellt.“ Gewinnen die Gastgeber, machen sie mit dann drei Punkten einen riesigen Schritt in Richtung Klassenerhalt. „Wir wollen gegen Aachen auf jeden Fall wieder punkten“, gibt Kapitän Frank Wintermantel als Ziel aus.

Er fehlte verletzungsbedingt noch in Düsseldorf und wird wohl auch am Freitag noch nicht zum Einsatz kommen. Aachens Coach Alex Jakubec rechnet damit, dass Weinheim mit dem ehemaligen Kurhaus-Spieler Aljaz Bedene aus Slowenien an Nummer 1 aufschlägt, gefolgt von John Millman, Luca Vanni und Yannick Hanfmann.

Blau-Weiss setzt an Nummer 1 Ruben Bemelmans dagegen, der vergangenen Woche in Wimbledon nach drei Qualifikationsspielen bis in die dritte Runde vorgedrungen war und in bestechender Form ist. An Nummer 2 schlägt Joris De Loore auf, der gegen Kurhaus Aachen den einzigen Sieg für Blau-Weiss holte und ebenfalls ganz stark unterwegs ist. Yannik Reuter und Niels Desein komplettieren das Quartett für die Einzel. Sander Gille und Jannis Kahlke stehen für die Doppel bereit.

„Die 1:5-Niederlage gegen Kurhaus ist einen Deut zu hoch ausgefallen“, sah nicht nur Zander neben De Lorres Sieg zwei weitere ganz enge Matches, die am Ende aber Renzo Olivo und Olivo/Desein abgeben mussten.

„Weinheim ist für uns eine entscheidende Begegnung. Wir müssen und werden auf Sieg spielen, sonst sieht es schlecht aus“, weiß Jakubec, der diese Partie lieber später in der Saison gesehen hätte. Weil es dann bei nur einem Absteiger möglicherweise das Finale um den Klassenerhalt geworden wäre.

So aber steht „diese echte Nagelprobe“ (Jakubec) schon am Freitag auf dem Terminplan, ehe Sonntag mit Halle der deutsche Mannschaftsmeister von 2015 kommt, bei dem Aachen vorige Saison einen Punkt entführte (3:3). Und in Weinheim? Da wird‘s ein ganz heißer Tanz.

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