Aachen - Domspringen: Die Höhenjäger kehren zurück

Domspringen: Die Höhenjäger kehren zurück

Von: Lukas Weinberger
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Und wer gewinnt das 2014 auf dem Katschhof? Vermarkter Michael Mronz (von links), Oberbürgermeister Marcel Philipp, Stabhochspringer Tobias Scherbarth, Andreas Schneider (NetAachen) und Michael Leers (Alemannia Aachen) halten Fotos der bisherigen Sieger des Domspringens in den Händen. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Tobias Scherbarth hat das ganze Spektakel auf dem Katschhof schon „drei, vier Mal“ mitgemacht. Genug hat der Stabhochspringer aber noch lange nicht, am 3. September wird er wieder dort sein – dann, wenn zwischen Dom und Rathaus die 10. Auflage des Domspringens stattfindet.

„Die einzigartige Atmosphäre, die tolle Stimmung, die vielen Menschen“ – das mache das Springerfestival zu einem besonderen Event, sagt Scherbarth. „Der Katschhof ist ein Hexenkessel.“ Keine Frage, dass auch bei der Stadt die Vorfreude auf die Jubiläumsausgabe groß ist. „Das Domspringen ist fest etabliert“, sagt Oberbürgermeister Marcel Philipp. „Und der Katschhof ist der perfekte Ort dafür.“

Dass es wegen des Karlsjahrs zu Schwierigkeiten kommen könne, glaubt Philipp nicht. „Das kriegen wir hin.“ Generell würde bei den Vorbereitungen alles glatt laufen, sagt er. Und erntet ein Nicken von Andreas Schneider, Geschäftsführer von Hauptsponsor NetAachen, und Vermarkter Michael Mronz. Auch dieses Jahr wird es vor dem Springen der Männer (18.30 Uhr) ab 15 Uhr einen Einlagewettkampf der Frauen geben. Der Eintritt ist frei.

Und sportlich? Da kommt die erste Kampfansage von Tobias Scherbarth, mit 5,73 Meter aktuell Führender der deutschen Jahresbestenliste. „Wenn ich im September in einer guten Position bin, will ich gewinnen.“ Einfach wird‘s nicht, die Konkurrenz wird groß sein, Michael Leers vom Organisator Alemannia Aachen hat ein „hochklassiges Feld“ versprochen. Malte Mohr, 27, Bestleistung 5,91 Meter, hat bereits zugesagt. Gleiches gilt für Karsten Dilla und den Niederländer Rens Blom, der in Aachen seine Karriere beenden wird.

„Die wollen alle hier springen“

Am Rest des Starterfeldes basteln Leers und Co. noch. Es sei noch früh in der Saison, sagt der „Sprung-Chef“, viele Entscheidungen würden erst rund 14 Tage vor dem Domspringen anstehen. „Wir wollen schließlich die besten da haben“, sagt Leers. „Und ich gehe davon aus, dass von den ersten zehn der Weltrangliste sechs, sieben am Start sein werden.“ Warum? Ganz einfach. „Die wollen alle auf dem Katschhof springen.“

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