Die Ladies unterliegen im Tiebreak

Von: Roman Sobierajski
Letzte Aktualisierung:
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Mit 2:3 haben die Ladies in Black Aachen das Meisterschaftsspiel gegen den SC Potsdam verloren: Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Hallensprecher André Schnitker hatte lange nach dem geeigneten Brustlöser gesucht, um seine durch Erkältung in Mitleidenschaft gezogene Stimme wieder hörbar zu machen. Auch bei den „Ladies in Black“ Aachen sollte gegen den SC Potsdam in der Volleyball-Bundesliga der Heim-Knoten gelöst werden.

Am Ende stand ein 2:3 (25:21, 15:25, 25:19, 14:25, 10:15), weil das Vorhaben nur in den Sätzen eins und drei umgesetzt werden konnte.

Nach den ersten beiden Sätzen kreisten viele Fragezeichen über den Köpfen der 728 Zuschauer. Gibt es so etwas wie den Fluch der Zehn-Minuten-Pause? Folgt auf einen überlegen gewonnenen Satz der Einbruch im folgenden?

Die Mannschaft von Aachens Trainerin Saskia van Hintum legte jedenfalls los wie gewohnt: Dem Satzgewinn im ersten Durchgang, der auch durchaus deutlicher hätte ausfallen können, folgte ein noch klarerer Satzverlust im zweiten. So weit, so bekannt.

Doch dann gelang nach der „großen Pause“ eine Premiere: Die „Ladies“ drehten einen Rückstand, setzten sich nach der zweiten technischen Auszeit entscheidend ab, profitierten noch von einer Roten Karte und dem damit verbundenen Strafpunkt gegen Potsdams Trainer Davide Carli, der den Satzball brachte, den Frauke Neuhaus zum 25:19 vollendete.

Und dann folgte wieder der nächste Teil de spielerischen Achterbahn: Die Aachenerinnen lagen schon zur ersten technischen Auszeit mit sieben Punkten im Rückstand, hatten zwar ein Zwischenhoch mit vier Punkten in Folge, als McKenzie Adams Aufschlag hatte. Doch dann musste Van Hintum beim Stand von 10:19 eine Auszeit nehmen, doch ohne Erfolg: Der SCP verwandelte die erste Gelegenheit zum Satzausgleich - und somit zum Tiebreak.

Aachen geriet zu Beginn erneut in Rückstand, nahm bei 4:7 eine Auszeit. Die „Ladies“ kamen bis auf einen Punkt heran, mussten Potsdam aber wieder ziehen lassen - und unterlagen nach einem verschlagenen Angriff von Frauke Neuhaus mit 10:15.

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