Aachen - Die „Ladies“ stehen auch für sportliche Kontinuität

Die „Ladies“ stehen auch für sportliche Kontinuität

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Gemeinsam am Ball: (v.l.) PTSV-Vorsitzender Frank Schidlowski, die Neuzugänge Jelena Sunjic und Karolina Pisla, Trainerin Saskia van Hintum und Stawag-Chef Christian Becker. Foto: Andreas Steindl

Aachen. „Es kommt mir vor, als sei die Zeit viel schneller verflogen“, wunderte sich André Schnitker, Hallensprecher der „Ladies in Black“ Aachen: Der Volleyball-Bundesligist geht in seine zehnte Saison, seit fünf Jahren ist die Stawag nun als Haupt- und Trikotsponsor dabei.

Im Rahmen einer lockeren Fragerunde mit Frank Schidlowski, Vorsitzender des Muttervereins PTSV Aachen, Cheftrainerin Saskia van Hintum, den beiden Neuzugängen Jelena Sunjic und Karolina Pisla und Stawag-Chef Christian Becker wurde die Fortführung der Zusammenarbeit mit dem Hauptsponsor präsentiert.

„Die Ladies sind ein sehr großer Sympathieträger und das sportliche Aushängeschild der Stadt Aachen und darüber hinaus schlechthin“, begründete Christian Becker die Motivation der Stawag, am Ball zu bleiben. Eine Einschätzung, die auch Trainerin van Hintum aus ihrer Perspektive teilte: „Oft ändert sich außerhalb der Mannschaft alles sehr schnell. Aber Kontinuität ist sehr wichtig. Auch das hat es mir bereits im Februar leicht gemacht, die Zusage zu geben, hier weiter arbeiten zu wollen.“

Für die Kontinuität spricht wohl auch, dass acht Spielerinnen der Vorjahressaison ihre Verträge verlängert haben und nur drei Neuzugänge zum Team gestoßen sind. „Das hat es so wohl noch nie gegebn“, kramte van Hintum in ihrem reichen Erfahrungsschatz.

Standortfrage

Eine nicht ganz so schöne Kontinuität ist das Thema Hallenneubau, das das Bundesligateam bereits seit Jahren begleitet und wie ein Damoklesschwert darüber schwebt.

„Wir gehen davon aus, dass sich die Liga die jetzige Situation mit der Halle an der Neuköllner Straße nicht mehr allzu lange anschauen wird“, meinte Frank Schidlowski. „Wir als PTSV machen uns schon Gedanken zu einem Hallenbau, die zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht spruchreif sind. Aber auch die Stadt Aachen muss sich erklären, wenn es um die Standortfrage geht“, meinte der PTSV-Vorsitzende.

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