Deutsche Amateurmeisterschaft soll wiederbelebt werden

Von: pa
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Wenn Alemannia am Ende der Saison Platz 1 belegt, könnten die Aachener der erste Amateurmeister seit 1998 werden - wenn der Sportsender Sport1 seine Pläne verwirklicht.
Karl-Knipprath-Stadion
Der SC Jülich 10 gewann bereits drei Mal den Wettbewerb. Der Erfolg liegt allerdings lange zurück, die Schwarz-Weißen gewannen in den Jahren 1969 bis 1971. Foto: Helmut Schiffer

Aachen. 1998 ist der Titel um die Amateurmeisterschaft eingemottet worden, bis dahin wurde seit dem Jahr 1951 noch der Deutsche Amateurmeister im Fußball ausgespielt, woran besonders der SC Jülich 10 als Titelträger der Jahre 1969 bis 1971 gute Erinnerungen hat. Nun soll der Titel wieder vergeben werden – das ist zumindest die Idee von Sport1.

Der Sender stellt in den nächsten Wochen sein Konzept den entsprechenden Regionalliga-Verbänden vor, bestätigte gestern Firmensprecher Michael Röhrig. „Unser Wunsch ist es, dass es dann bei diesem Turnier tatsächlich um den Meistertitel geht.“

Sport1 will um die Zustimmung der Verbände und auch des DFB werben. Der Münchner Sender überträgt bislang Spiele aus vier der fünf Ligen, die Regionalliga Nordost hat sich ARD-Sendern angeschlossen.

Das zweitägige Turnier solle im Juli stattfinden, sagt Röhrig, nach Möglichkeit immer am gleichen Spielort. Geht es nach Sport1 werden die Staffelsieger ihren Meister bereits im nächsten Sommer ausspielen. Während der Meister früher automatisch in die 2. Liga aufstieg, hat das angedachte Vorbereitungsturnier keinen Einfluss auf die Aufstiegsregelung.

Die fünf Meister ermitteln aktuell die drei Aufsteiger in Liga 3 unmittelbar nach dem Saisonende. Die Regelung ist durchaus umstritten, soll bei nächster Gelegenheit wieder kassiert werden. Um Aufstieg geht es beim Meisterturnier nicht, sagt Michael Röhrig.

„Die Klubs sind Sieger in ihren Staffeln, aber wer jetzt bundesweit der beste ist, steht auch nach den Aufstiegsspielen nicht fest. Den Titelträger wollen wir ermitteln lassen.“

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