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Der Nächste, bitte!

Ein Kommentar von Lukas Weinberger

Es hat tatsächlich kurze Zeit so ausgesehen, als würde es beim FC Schalke 04 neuerdings ein bisschen ruhiger zugehen, als würden Entscheidungen dort nun ein bisschen besonnener getroffen.

Es hat kurze Zeit so ausgesehen, als würde Trainer Markus Weinzierl eine zweite Chance bekommen. Hat er am Ende aber nicht. Weil es auf Schalke keine Zeit für Ruhe und Besonnenheit gab. Wieder mal.

Es ist ja kein Zufall, dass Weinzierls Vorgänger André Breitenreiter ebenfalls nach nur einer Saison wieder gehen musste; dass Roberto Di Matteo, der Schalke vor Breitenreiter gecoacht hatte, lediglich ein halbes Jahr in Gelsenkirchen arbeiten durfte. Die Königsblauen haben in den vergangenen 15 Jahren 20 Trainer beschäftigt. Können die denn alle wirklich so schlecht gewesen sein? Wohl kaum.

Schalke ist und bleibt ein spezieller Klub. Für die Entwicklung eines Teams, das Formen von Talenten bleibt keine Zeit, wenn nicht trotzdem mindestens die Europa League dabei rausspringt – jedes Jahr. Weinzierl haben die vielen Vorschusslorbeeren nicht geholfen; auch nicht, dass er als junger, moderner Trainer galt. Für Domenico Tedesco sollte das Warnung genug sein.

l.weinberger@zeitungsverlag-aachen.de

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