Bestensee - Christian Dünnes schmettert Düren ins Halbfinale

Christian Dünnes schmettert Düren ins Halbfinale

Von: Guido Jansen
Letzte Aktualisierung:

Bestensee. Das Saisonziel ist erreicht: Evivo Düren steht im Halbfinale um die deutsche Volleyball-Meisterschaft.

Die Mannschaft von Trainer Sven Anton gewann Mittwochabend einen Krimi über fünf Sätze gegen Angstgegner Netzhoppers Königs Wusterhausen. 25:19, 19:25, 25:22, 23:25, 15:13 lauteten die Satzergebnisse aus Dürener Sicht. „Ich fühle jetzt einfach nur Erleichterung”, sagte Kapitän Jan Umlauft, nachdem das Team den Sieg mit den 20 mitgereisten Dürener Fans gefeiert hatte. Im Halbfinale trifft die Mannschaft von der Rur jetzt auf Generali Haching.

Am anderen Ende der Republik in der Nähe von Berlin hatte der Dürener Erfolg erneut sehr viel mit einem Namen zu tun: Christian Dünnes. Der 25-Jährige war im Angriff von den Netzhoppers erneut nicht in den Griff zu kriegen. Dünnes zog die Mannschaft aus jeder noch so schweren Situation. Beispielsweise Anfang des dritten Satzes. Düren hatte zuvor gewackelt, war unsicher, weil Michael Olieman mit Rückenbeschwerden behandelt werden musste. Der Niederländer lief im dritten Durchgang wieder auf und sorgte dafür, dass der Netzhoppers-Block sich nicht nur auf Dünnes konzentrieren konnte. Trotzdem kam es, wie es in dieser Saison schon zwei Mal gekommen war: Die Gummiwand aus Königs Wusterhausen funktionierte und zwang Evivo in den Tie-Break. „Das war eine reine Nervenschlacht”, sagte Dürens Kapitän Jan Umlauft.

Und dieses Mal - im Gegensatz zu den zwei Begegnungen in der Normalrunde - hatte Düren die besseren Nerven im fünften Satz. Den entscheidenden Punkt spielte Dünnes mit einem erfolgreichen Angriff zum 13:10 heraus. Zwei Matchbälle vergab Düren, auch weil die Netzhoppers für ihr großes Risiko im Aufschlag belohnt wurden. Den entscheiden Ball, der Düren sein Saisonziel Halbfinale erreichen ließ, markierte - natürlich - Christian Dünnes.
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