BW hofft auf ein oder zwei Matchpunkte

Von: Wilhelm Peters
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Schlägt für Aufsteiger Blau-Weiss Aachen in Gladbach auf: der Belgier Yannick Mertens. Foto: Andreas Steindl

Aachen. „Vielleicht spielt er ja, wäre zwar eine Überraschung, aber möglich ist alles“, sagt Alex Jakubec, der Trainer des Aufsteigers Blau-Weiss Aachen. „Er“, das ist Deutschlands aktuell bester Tennisprofi Philipp Kohlschreiber, der vor der Saison von Kurhaus Aachen zum aktuellen Tabellenführer Gladbacher HTC gewechselt ist.

Dort sind die Aachener am Sonntag (11 Uhr) zu Gast. Sie reisen mit der Empfehlung zum Spitzenteam, als Liga-Neuling mit 4:4 Punkten und 13:11 Matches eine bislang sehr überzeugende Leistung in der höchsten Spielklasse abgeliefert zu haben.

Am Luxemburger Ring ist man sich längst darüber einig, dass der Klassenerhalt ein realistisches Ziel ist, das sagen unisono seit dem dritten Spieltag, nach dem zwei Siege zu Buche standen, die Spieler, der Coach, Teamchef Marc Zander und Vereinschef Michael Nobis. Sonntag nun mit einem dritten Erfolg in der fünften Begegnung zu spekulieren, ist unrealistisch. Gladbach will den Titel und bringt die personellen Voraussetzungen mit, dies auch zu schaffen. So sagt Jakubec denn auch: „Ein Sieg aus den Einzeln und noch einmal in den Doppeln zuschlagen, wäre optimal.“ Ein 2:4 wären wieder zwei Matchpunkte mehr auf dem Weg zum Klassenerhalt.

Gut möglich, dass Gladbach jene Mannschaft für die Einzel nominiert, die am vergangenen Sonntag 5:1 bei RW Köln gewonnen hat: den Spanier Adrian Menendez, den Italiener Andrea Arnaboldi, Aleksandr Nedovyesov aus Kasachstan und den 18-jährigen Daniel Altmaier, der Ende Juni ein Future-Turnier in Belgien gewonnen hat. Das Finale übrigens gegen Maxime Authom, der für Blau-Weiss Aachen spielt.

Der Belgier schlägt aber in Gladbach nicht auf. Yannick Mertens, der starke Yannik Reuter und Marco Dierckx stehen in den Einzeln auf dem Platz. „Wer als Vierter hinzukommt, wissen wir erst am Samstag“, sagt Jakubec. Dagegen steht fest, dass Doppelspezialist Sander Gille gegen den Tabellenführer aufschlägt. Er und Doppelpartner Reuter könnten ihr Doppel erfolgreich gestalten. Der „eine oder andere Spielpunkt“, wie Jakubec sagt, scheint möglich. Entscheidender aber wird der Doppelspieltag nächsten Freitag in Bruckmühl-Feldkirchen und Sonntag gegen Mannheim.

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