Aachen - BW Aachen: „Über unseren Teamgeist ist einiges möglich“

BW Aachen: „Über unseren Teamgeist ist einiges möglich“

Von: wp
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Den Tennis-Nachwuchs und die Profis gleichermaßen im Blick: Axel Hornung. Foto: Verein

Aachen. Das passt! Tennis-Bundesligist Blau-Weiss Aachen hat sein Trainerteam erweitert. Anforderungsprofil: den Sport im Verein weiterbringen, Nachwuchs und Erwachsene trainieren, und gleichzeitig auf höchstem Niveau die Bundesliga-Mannschaft der Männer coachen. Axel Hornungs Profil passt!

Der 51-Jährige bringt große Erfahrung mit – im Nachwuchs- und im Profibereich. Er steht nun Chefcoach Alex Jakubec zur Seite, komplettiert das Trainer-Quartett des Erstliga-Teams, zu dem auch weiterhin Mark Philippen sowie der an Nummer 14 gemeldete Spieler Marc Merry gehören.

Jakubec und Teamchef Marc Zander hatten Hornung im vergangenen Jahr wegen einer möglichen Zusammenarbeit kontaktiert, da dessen 19-jähriger Sohn Marcel im „blau-weissen“ Oberliga-Team aktiv und nun erstmals auch bei den Profis gemeldet ist (Nr. 15). Der junge Akteur war schon als U 12-Spieler Schweizer Meister, schnappte sich diesen Titel beim „Mini-Davis-Cup“, „obwohl es ein brutal starker Jahrgang war“, sagt Axel Hornung nicht ohne Stolz.

Bei Blau-Weiss hebt Hornung das Miteinander auch und gerade im Trainerstab heraus, sagt aber auch: „Einer muss die letzte Entscheidung treffen, muss das Sagen haben – das ist Alexander Jakubec, der als Trainer auch beim DTB und im TVM das Geschehen mitgestimmt und sehr positive Führungsqualitäten besitzt.“

Hornung zieht zurzeit mit Ehefrau Angelika und Sohn Marcel von Luxemburg, wo er zuletzt das Fed- und Davis-Cup-Team als Chefcoach betreute, nach Aachen um. So ist er nicht nur dem Klub nahe, sondern auch seiner Heimatstadt Köln („Ich bin mitten in der Altstadt geboren, mag BAP und den 1. FC Köln“).

Rund zehn Jahre war Hornung als aktiver Spieler selbst auf der Tour unterwegs (ATP-Einzel 350, -Doppel 115), ehe Verletzungsprobleme und dann ein Tropenvirus das Aus der aktiven Laufbahn bedeuteten. Guy Forget, Patrick Kühnen, Charly Steeb, Carsten Arriens oder David Prinosil waren einige jener Gegner, die Hornung besiegen konnte.

Trainerstationen waren das Bundesliga-Team des TC BW Hildesheim, das Amt des Cheftrainers Nachwuchs- und Profibereich im Bayerischen Tennisverband, Tätigkeiten in der Schweiz, Honorar-Coach beim DTB auf der Tour, wo er auch Jana Kandarr, Laurence Courtois oder Barbara Rittner betreute. „Und immer habe ich auch den Nachwuchs in verschiedenen Altersklassen gefördert“, hat Hornung auch ein besonderes Faible für die Jungen und Jüngsten auf dem Court.

Der Inhaber der Trainer-A-Lizenz (seit 1995), der jüngst an der Sporthochschule Köln noch zusätzlich eine Ausbildung als Athletiktrainer absolviert hat, sieht Blau-Weiss Aachen in der kommenden Saison ähnlich wie Jakubec „als glasklaren Außenseiter. Die an Nummer 1 bis Nummer 4 oder 5 gemeldeten Spieler unserer Konkurrenten rangieren in der Weltrangliste unter den ersten Hundert.“ Da der eine oder andere Profi aber während der Bundesliga-Saison auf der Tour unterwegs ist, kann es Überraschungen geben.

„Nicht immer stehen alle zur Verfügung. Und über unseren Teamgeist ist einiges möglich. Das hat unser Frauenteam ja gerade eindrucksvoll bestätigt. Bei den Männern ist das ähnlich“, geht Hornung mit „einem guten Gefühl“ in die Saison, „auf die ich mich sehr freue“. Sie beginnt am 9. Juli mit dem Lokalduell gegen Kurhaus Aachen.

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