„Blöd gelaufen“ für die Ringer von Eintracht Walheim

Von: mali
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Alles im Griff in der höchsten Gewichtsklasse: Walheims Zviad Metreveli (hinten) punktet gegen Abusupiyan Magomedov. Foto: W. Birkenstock

Walheim. Fünfmal gewonnen und doch verloren: Ringer-Zweitligist TV Eintracht Walheim bezog eine „ungeplante“ Niederlage gegen Essen-Dellwig. 9:11 hieß es am Ende eines sehr spannenden Ringer-Abends in der Sporthalle des Gymnasiums Kornelimünster.

„Blöd gelaufen“, fasste Walheims Trainer Klaus Sailer seine Stimmung in zwei Worte. Noch kurz zuvor hatte der Coach gewarnt: „So einfach wird das nicht“. Und so kam es auch. Nach der knappen Niederlage hielt Klaus Sailer fest: „In dieser ausgeglichenen Liga kann jeder jeden schlagen.“

Trotz des Rückschlages muss Eintracht Walheim keine Selbstzweifel aufbringen. Bislang lief es immer noch sehr respektabel für die Mannschaft von Klaus Sailer und Armen Mkrytchian. Vielleicht hätte es zum Gesamtsieg gereicht, wenn eine – aus Walheimer Sicht – krasse Fehlentscheidung des Mattenrichters ausgeblieben wäre. Im Kampf von Wladimir Kurle gegen Michael Krol hatte man eine unerlaubte Beinarbeit des Esseners gesehen. Doch der Unparteiische ließ das weiterlaufen, und kurz darauf wurde Kurle geschultert. Vier Punkte waren weg, und Essen führte im vorletzten Kampf mit 9:5.

Auch der Kampf von Waldemar Peil hatte Schlüsselcharakter. Buchstäblich in letzter Sekunde siegte der Essener Omarov mit einer Punktewertung. Auch diese beiden Zähler für die Gäste hätten vermieden werden können. Unter seinen Möglichkeiten blieb Adrian Mosa, der auch eine Zwei (siehe Ergebnisleiste) abgab. Die beiden Trainer hatten fest mit einem Sieg Mosas gerechnet.

„Hochklassiger“ Erfolg

Als „hochklassig“ bewertete Klaus Sailer den Erfolg von Yaschar Jamali über Beslan Abuev. Gegen den ehemaligen Juniorenweltmeister hatte Jamali bereits zweimal verloren, ehe ihm nun dieser Sieg gelang. Erstmals als Sieger wurde auch Martin Otto gefeiert, der Björn Holk bislang immer unterlegen war. Beim Stand von 9:5 für die Gäste behielt Gevorg Sahakyan die Nerven und die Übersicht. Der Walheimer Punktejäger „zauberte“ in seinem Kampf gegen Eduard Klipel. Nach 3:15 Minuten war der nicht gerade schwache Klipel ausgepunktet. Es stand 9:9.

Nun musste auf einen Erfolg von Marco Kreutz gehofft werden. Der junge Ringer im Walheimer Dress hatte die undankbare Aufgabe, siegen zu müssen, wenn es noch zum Gesamterfolg reichen sollte. Trotz einer sehr starken Leistung musste Kreutz zwei Punkte an Said Mohammadi abgeben. Das war aber nicht der Grund für die Niederlage. Klaus Sailer: „Von drei anderen hätten wir schon deutlich mehr erwartet“, war der Trainer unter anderem über die Leistungen von Adrian Mosa oder Edward Barsegjan nicht amüsiert.

57 kg GR: Stoyan Spasov - Christian Vaginiuc 1:0, 61 kg FS: Adrian Mosa - Ramzan Awtaev 0:2, 66 kg GR: Edward Barsegjan - Robin Pelzer 0:1, 66 kg FS: Yaschar Jamali - Beslan Abuev 1:0, 75 kg GR: Gevorg Sahakyan - Eduard Klipel 4:0, 75 kg FS: Marco Kreutz - Said Mohammadi 0:2 86 kg GR Wladimir Kurle - Michael Krol 0:4, 86 kg FS: Waldemar Peil - Abdullah Omarov 0:2, 98 kg GR: Martin Otto- Björn Holk 1:0, 130 kg FS: Zviad Metreveli –Abusupijan Magomedov 2:0

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