Beleidigungen gegen Skrzypski: Anzeige zurückgezogen

Beleidigungen gegen Skrzypski: Anzeige zurückgezogen

Von: pa
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Alemannia Aachens ehemaliger Geschäftsführer Timo Skrzypski hatte Anzeige wegen Beleidigung und Volksverhetzung erstattet. Jetzt ergaben die Ermittlungen erste Ergebnisse.

Die Geschichte könnte ein juristisches Nachspiel haben: Alemannia Aachens ehemaliger Geschäftsführer Timo Skrzypski hatte Anzeige wegen Beleidigung und Volksverhetzung erstattet, nachdem er am Telefon beschimpft und in Whatsapp-Gruppen rassistisch beleidigt wurde. Bei Facebook wurde gar gefordert, den „Verbrecher aufzuknüpfen“.

Zu den Übergriffen kam es, nachdem Skrzypski mit dem Aufsichtsrat den Insolvenzantrag gestellt hatte. Die Kripo hatte schnell drei Verdächtige ermittelt. Bei ihnen handelt es sich um Jugendliche, zwei von ihnen wohnen im Heinsberger Land, einer im Aachener Nordkreis. Sie wurden inzwischen vernommen. Der 15-Jährige aus dem Nordkreis habe seine Beleidigung wohl aufrichtig bereut, teilte Polizeisprecher Paul Kemen mit.

Skrzypski hat daraufhin seinen Strafantrag zurückgezogen, weil auch Eltern und Schuldirektor des jungen Mannes wenig amüsiert reagiert hatten. Auch die anderen Beschuldigten räumten ihre Tat laut Kemen ein und wollten sich ebenfalls entschuldigen. Der Geschäftsführer hat bislang keine Rückmeldung erhalten. Die Akte ist zur Staatsanwaltschaft gegangen, die nun das weitere Vorgehen prüft.

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