Baesweiler Wasserspringerin scheidet im Turm-Halbfinale aus

Von: rau
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Die jüngste deutsche Olympia-Teilnehmerin: Für Elena Wassen aus Baesweiler war aber im Turm-Halbfinale Schluss. Foto: dpa

Rio de Janeiro/Baesweiler. Das Springen war kaum zu Ende, da summte das Handy von Mutter Bettina. Eine SMS aus Rio de Janeiro. „Elena ist mit ihrem Wettkampf sehr zufrieden. Aber sie ist auch erleichtert, dass nun alles vorbei ist. Und sie freut sich sehr auf zu Hause“, berichtete die Mutter von Elena Wassen.

 Die Wasserspringerin aus Baesweiler ist die jüngste Teilnehmerin im deutschen Olympia-Team – und die erst 15-Jährige schlug sich mehr als achtbar: Vom Turm erreichte sie das Halbfinale, in dem auf Platz 17 dann aber Schluss war.

„Ich nehme auf jeden Fall sehr viel Erfahrung und Selbstbewusstsein mit“, sagte Elena Wassen. Als 16. des Vorkampfes war die 15-Jährige mit 291,90 Punkten ins Halbfinale eingezogen, das die 26-jährige Maria Kurjo, 2012 Halbfinalistin in London, als 21. mit 287 Zählern knapp verpasste. Beide Springerinnen vertreten den Berliner TSC, Elena Wassen lernte ihr „Handwerk“ jedoch beim SV Neptun Aachen und sprang dann für den WSC Aachen, bis sie mit ihrer zwei Jahre älteren Schwester Christina, die Olympia aufgrund einer Verletzung verpasste, auf ein Sportinternat nach Berlin wechselte.

Natürlich ging es nach dem Wettkampf nicht ganz ohne „hätte, wenn und aber ab“. Im Vorkampf war der zweieinhalbfache Rückwärtssprung nicht gelungen, der klappte am Donnerstag im Halbfinale dagegen richtig gut. „Dafür ist der Schraubensprung diesmal nicht gelungen“, bedauerte die Mutter, die natürlich zu Hause vor dem Fernseher mitgefiebert hatte. „Auch ihr ,Angstsprung‘, der zweieinhalbfache Delfinsalto, gelang gut. Elena meinte natürlich, hätte der Schraubensprung so wie im Vorkampf funktioniert, hätte es vielleicht fürs Finale gelang.“ 30 Zähler fehlten am Ende.

Am Dienstag kehrt Elena Wassen in ihr Elternhaus zurück. Zwar beginnt in Berlin die Schule Montag in einer Woche wieder, aber die 15-Jährige hat zwei zusätzliche Ferienwochen genehmigt bekommen. „Elena hat wegen der Olympia-Vorbereitung keine Ferien machen können“, freut sich die Mutter auf das Wiedersehen.

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