Aachen - Aufsteiger Blau-Weiss Aachen beweist seine Ligatauglichkeit

Aufsteiger Blau-Weiss Aachen beweist seine Ligatauglichkeit

Von: Wilhelm Peters
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Es war eine Ansage zum Schmunzeln, die Alex Jakubec vor dem ersten Spieltag einer für Blau-Weiss Aachen als Aufsteiger denkwürdigen Saison machte. Das Bild, das er malte, passte.

Wie üblich in der Branche, trägt auch RW Köln den Sponsorennamen in der Klubbezeichnung, heißt Öl und Gas RW Köln. Jakubec formulierte damals vor dem ersten Spieltag, an dem Blau-Weiss in Köln gastierte: „Unsere Jungs werden Gas geben und versuchen, etwas Öl ins Feuer zu gießen.“

Blau-Weiss gewann 5:1! Ein fast unglaublicher Start ins Abenteuer Bundesliga. Dieses Abenteuer endete mit einem weiteren Sieg gegen Neuss (4:2), zwei Unentschieden und fünf Niederlagen auf dem siebten Tabellenplatz – ein Ergebnis, das bekanntlich den Klassenerhalt und die Fortsetzung des Abenteuers Bundesliga bedeutet.

Nun zwei Bundesliga-Teams

Michael Nobis, der Vorsitzende des Klubs vom Luxemburger Ring, sagte nach der gelungenen Premierensaison: „Marc Zander, unser Teamchef, hat eine wirklich gute Mannschaft zusammengestellt. Wir werden weiter unseren Weg gehen.“ Damit meinte Nobis beide Bundesliga-Teams, denn auch die Frauen schafften den Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse.

Und Nobis meinte die Nachwuchsarbeit, der der Verein einen großen Stellenwert beimisst. Rückblickend hielt er zudem fest: „Wir sind auch mit dem Gedanken in die Bundesligasaison gegangen: Mal sehen, was passiert. Jetzt wissen wir, dass wir an vielem gekratzt, den einen oder anderen Favoriten geärgert haben.“

„Auf höchstem Niveau“

Marc Zander, der Teamchef, behält „viele tolle Eindrücke und Erlebnisse“ in Erinnerung: „Es ist klasse, dass man so eine Saison mit so vielen aktiven, ehrenamtlichen Mitgliedern erleben darf. Viele haben angepackt. Und alle haben wir neun Spieltage lang Tennis auf höchstem Niveau erlebt.“

Bestätigt wurde vor allem, wie richtig es war, mit Igor Sijsling und Ruben Bemelmans zwei neue Spieler an die oberen Positionen zu holen, ansonsten aber den Spielern das Vertrauen zu schenken, die gemeinsam aufgestiegen und zum Großteil seit vielen Jahren bei Blau-Weiss Aachen aktiv sind. „Teamspirit, Atmosphäre, alles stimmt hier“, sagt Joris De Loore. Und Yannik Reuter, der erfolgreichste Teamplayer der Saison, meinte: „Wir haben sehr ausgeglichen gespielt und den Klassenerhalt verdient.“

Das findet auch Jakubec: „Wir hatten ein gutes Händchen mit unseren Spielern und der Aufstellung, und wir haben gute Spieler. Die Symbiose aus Zuschauern und den Profis – da fließt unglaublich viel Energie. Das ist auch für mich als Trainer der pure Genuss.“ Dieser Genuss wird fortgesetzt. In der nächsten Spielzeit.

„Ich kann mir gut vorstellen, dass wir personell so in die zweite Bundesligasaison gehen, wie wir jetzt aufgestellt sind“, sagt Michael Nobis. Vielleicht kommen punktuell dann ein oder zwei neue Spieler hinzu. Mehr sicher nicht. Denn: Die Spieler waren Feuer und Flamme. Alle.

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