Auf dem Weg zum Ziel seiner Träume: Tim Hoster

Von: luk
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Lachend in der Soers: CHIO-Debütant Tim Hoster. Foto: Harald Krömer

Einmal in seiner Karriere beim CHIO reiten, das war immer Tim Hosters großer Traum. Das Pferd in der Soers satteln, sich im Aachener Hauptstadion mit den besten Springreitern der Welt messen, ein Teil des Weltfestes des Pferdesports sein. Und dieser Traum sollte nicht unerfüllt bleiben, Tim Hoster, 33, ist beim CHIO in Aachen zum ersten Mal dabei.

„Es ist wunderschön“, sagt er. Und setzt sein breitestes Lächeln auf. Die ersten Springprüfungen hat er hinter sich gebracht, die Atmosphäre im rappelvollen Stadion genossen. „Na klar habe ich mal nach links und rechts geschaut“, sagt Hoster, der vor rund einem Jahr mit Freundin Nadine nach Höngen im Selfkant (Kreis Heinsberg), gezogen ist, und in der Soers sozusagen ein kleines Heimspiel hat. „Die Zuschauer wissen, dass ich aus der Region komme, sie gehen richtig mit.“

Nur mit seinen bisherigen Ergebnissen ist er noch nicht so richtig zufrieden. „So medium“, sagt Hoster. Meist landete er im Mittelfeld, beim Preis von Europa war er auf seinem Top-Pferd Cash del Mar bis zum vorletzten Hindernis sogar fehlerfrei geblieben, war auf Kurs Stechen. „Aber dann hatte ich ein Missverständnis mit meinem Pferd.“ Cash del Mar stoppte vor dem Hindernis, die gute Platzierung war dahin. Natürlich habe er sich da geärgert, sagt der gebürtige Liedberger.

„Ein tolles Gefühl“

Aber nicht lange: Schon in der nächsten Prüfung, beim Preis der Städteregion Aachen, war Hoster auf Quality als Sechster bester Deutscher – vor Daniel Deußer, Ludger Beerbaum und Co. „Ein tolles Gefühl.“ Und er will mehr davon. Dass er das Zeug dazu hat, hat er in diesem Jahr schon hinlänglich bewiesen: Silber bei den Deutschen Meisterschaften in Balve, Sieg beim Großen Preis von Eindhoven. 

Am Freitag will Tim Hoster beim Preis vom Nordrhein-Westfalen auftrumpfen, „das wird sicherlich ein ganz schweres Springen“, sagt er. Ein ganzer Bus aus der Heimat rollt zur Unterstützung an, und die kann Hoster am Freitagnachmittag richtig gut gebrauchen: Er will weitere Punkte sammeln, Punkte für einen Start, der seinen CHIO-Traum endgültig perfekt machen würde. „Wenn ich am Sonntag beim Großen Preis von Aachen ins Stadion einreiten könnte, wäre das großartig“, sagt er.

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