Angemerkt: Bei Putin zu Gast

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Angemerkt: Bei Putin zu Gast

Ein Kommentar von Udo Kals

Egal welche Gegner dem Löw-Team heute für die Vorrunde zugelost werden – mit dem ebenfalls wie Deutschland gesetzten Russland müssen sich die Fans nicht beschäftigen. Aber dies bitteschön nur aus rein sportlicher Sicht.

Denn zu einer WM gehört, auch wenn das die DFB-Oberen um Präsident Reinhard Grindel vielleicht nicht gerne hören, die (sport-)politische Dimension. Diese Brücke schlägt der Gastgeber dankenswerterweise gleich selber, werden die acht Gruppen doch im Kreml ausgelost, dem Machtzentrum Russlands. Die Welt zu Gast bei Wladimir Putin. Wenn das kein Zeichen ist! 

Es gilt, sich nicht vom Pomp und Glanz dieser Veranstaltung blenden zu lassen. Vielmehr muss der Blick gerade auch vor und während der Turnierwochen auf die Schattenseiten gelenkt werden: Staatsdoping, Missachtung fundamentaler Rechte wie Meinungs- und Demonstrationsfreiheit, Vetternwirtschaft, Korruption und, und, und. Auf ein offenes Wort, Herr Grindel. Das heißt ja nicht, dass man sich nicht über den nächsten WM-Titel freuen dürfte.

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