Alemannia will Zuschauer gegen Bayer begeistern

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Ein Leckerbissen? Alemannia-Trainer Peter Schubert erwartet von seiner Mannschaft gegen Leverkusen Werbung in eigener Sache. Foto: sport/Revierfoto

Aachen. Natürlich könnte die Serie zu Ende gehen. Bislang ist Alemannia in der kompletten Vorbereitung noch ungeschlagen, obwohl da schon klassenhöhere Teams wie Fortuna Köln oder Roda Kerkrade am Wegesrand lauerten. Am Sonntag – eine Woche vor Saisonbeginn in Wattenscheid – wird die Spielzeit am Tivoli mit viel Hand- und Fußarbeit eröffnet.

Zunächst werden die Profis ab 14 Uhr viele Autogramme schreiben, dann aber gehen sie ihrer eigentlichen Passion nach. Um 18 Uhr gastiert Bayer Leverkusen am Tivoli, und auch wenn der Bundesligist mit seinem neuen Trainer Roger Schmidt sich morgens noch ein bisschen die Beine vertritt, ist der Gast natürlich turmhoher Favorit. Regionalligist trifft auf Champions-League-Kandidaten.

Aber vielleicht ist das Ergebnis an diesem Tag nicht so relevant, es geht dann eher um den Eindruck, den die Gastgeber bei der Heimspielpremiere in dieser Saison hinterlassen werden. Der Start in die neue Runde ist jedenfalls ziemlich reibungslos verlaufen, sieht man von der Verletzung Taku Itos ab. „Die Mannschaft hat sich schnell gefunden in der Vorbereitung“, sagt Trainer Peter Schubert. Die sportliche Visitenkarte soll am Sonntag Lust auf mehr machen. „Wir wollen uns gut präsentieren und gegen Bayer einen heißen Fight abliefern“, kündigt der 48-Jährige an. „Die Zuschauer sollen merken, dass da etwas entsteht, sie sollen Lust auf diese Mannschaft bekommen.“

Prognosen am Ende der Vorbereitung ähneln immer Blicken in die Glaskugel, und doch breitet sich zaghaft Zufriedenheit aus. „Vom Kopf her sind wir bereit für das erste Saisonspiel“, sagt Schubert. In den letzten Tagen vor dem Startschuss soll die körperliche Frische hergestellt werden.

Gegen die prominent besetzte Bayer-Mannschaft werden noch einmal alle Spieler Auslauf bekommen – wenn auch zu unterschiedlichen Anteilen. Es fehlen nur die Patienten Taku Ito, Marvin Brauweiler (Haarriss im Fuß) und Abedin Krasniqi, der mit seiner langwierigen Adduktorenverletzung bei einem Spezialisten in Frankfurt in Behandlung ist. Der Zeitpunkt des Comebacks bleibt offen.

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