Aachen - Alemannia: Mannschaft hält in der Krise zusammen

Alemannia: Mannschaft hält in der Krise zusammen

Von: pa
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Zukunft geklärt: Talent Robert Leipertz (vorne) bleibt Alemannia treu. Foto: imago/Eibner

Aachen. Die meisten Spieler haben zugesagt, aber noch läuft der Countdown. Bis Freitagmitternacht sollten sich Alemannias Spieler erklären. Für einige Profis wie Seyi Olajengbesi wurde die Frist bis Dienstag verlängert. Der Innenverteidiger führt Gespräche mit einem Interessenten. Die Tendenz ist eindeutig.

„Es gibt eine unglaubliche Bereitschaft der Spieler, sich der Situation zu stellen. Das hatten wir so nicht erwartet“, freut sich Sachwalter Rolf-Dieter Mönning. Die Mannschaft bleibt im Kern zusammen. Kapitän Albert Streit spielt lieber in der 4. Liga. Fabian Baumgärtel, der Leihspieler aus Fürth, hat ebenso abgesagt wie Kristoffer Andersen. Auf der linken Seite entstehen Lücken. So könnte Sasa Strujic aus der Zweiten vor einem Karriere-Höhepunkt stehen. Auf den Nachwuchsspieler könnte Sonntag (13.30 Uhr) die kleine Herausforderung Arjen Robben zukommen.

Am Freitagabend unterschrieb auch der umworbene Robert Leipertz, dessen Berater wohl eher mit einem Wechsel geliebäugelt hatte. „Wir sind sehr zufrieden, dass Robert bei uns bleibt“, freute sich Manager Uwe Scherr. Die Unterschrift von zwei wichtigen Spielern stand aber noch aus: Weder Marcel Heller noch der designierte Kapitän Kai Schwertfeger haben ihre Zusage bislang gegeben.

Fest steht aber: Ab der nächsten Woche werden nur noch Profis für Alemannia auflaufen, die kollektiv erhebliche Gehaltseinbußen akzeptiert haben. „Wir arbeiten nur mit Leuten, die diese Situation annehmen“, sagt René van Eck. Die berufliche Alternative ist so unfreundlich wie die laufende Insolvenz. Wer nicht mitziehe und die neue Zahlenwelt akzeptiere, erhalte die fristlose Kündigung, sagt Rolf-Dieter Mönning.

Solche Schritte seien unerfreulich, aber leider unvermeidbar. Der Trainer will gegen die Bayern alle Spieler einsetzen, aber die Startelf dürfte weitgehend deckungsgleich mit der Startelf nächsten Samstag gegen Saarbrücken sein. „Der Spirit dieser Mannschaft ist: Sie will es allen zeigen“, sagt van Eck.

Mögliche Aufstellung: Flekken - Brauer, Erb, Herröder, Strujic - Schwertfeger, Murakami - Müller, Leipertz, Kefkir - Thiele

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