Alemannia findet schnell Nachfolger für Peter Schubert

Von: Klaus Schmidt und Christoph Pauli
Letzte Aktualisierung:
Peter Schubert
Seit Sonntag ist es raus: Peter Schubert wird die Alemannia nächste Saison nicht mehr trainieren. Am Donnerstag soll sein Nachfolger bekannt gegeben werden. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Erst am Sonntag reichte Peter Schubert seinen Abschied bei Alemannia ein, vier Tage später steht sein Nachfolger bereits fest. Während der Trainer am Donnerstag seine Mannschaft zum Training vor dem letzten Saisonspiel in Siegen bittet, wird am Tivoli bereits sein Nachfolger vorgestellt.

Wir berichten in unserem Blog live vom Tivoli

Nicht ganz unerwartet wollte Sportdirektor Alexander Klitzpera vorab keine Details mitteilen. In der Stellenanforderung wird ein Trainer gesucht, der junge Spieler entwickeln kann. „Wir suchen einen Trainer mit guter Außendarstellung“, sagt Thomas Deutz, der für den Sport zuständige Aufsichtsrat. Ein Kandidat, mit dem sich der Verein beschäftigt hat, ist Pawel Dotschew, der beim SC Paderborn zum „Trainer des Jahrhunderts“ ausgerufen wurde und in mehreren Ligen bereits erfolgreich gearbeitet hat. Der gebürtige Bulgare mit deutschem Pass machte sich eifrig Notizen bei Alemannias letztem Heimspiel. „Ich habe keinen Kontakt zu den Entscheidern im Verein“, sagt er.

Ein anderer Kandidat ist Christian Benbennek, der in ein paar Tagen beim Regionalligisten TSV Havelse auf eigenen Wunsch ausscheidet. Der 42-Jährige und Klitzpera hatten vor Jahren mit dem VfL Wolfsburg einen gemeinsamen Arbeitgeber. Beim Drittligisten SV Babelsberg arbeitete Benbennek mit aktuellen Alemannia-Profis wie Frederic Löhe oder Marcus Hoffmann bereits zusammen. „Das ist sicherlich ein interessanter Trainer“, sagt Deutz unverbindlich. Das gut gehütete Geheimnis wird am Donnerstag gelüftet.

Verabschiedet wird am Wochenende nicht nur der aktuelle Trainer. Auch für Florian Abel, Domagoj Duspara, Sebastian Wirtz, Michael Lejan und Marvin Brauweiler endet die Zeit in Aachen. Bei Spielern wie Tim Lünenbach ist noch keine Entscheidung getroffen. Niko Opper ist bei verschiedenen Klubs zum Probetraining angemeldet, heute spielt er bei Wormatia Worms vor.

Für Rafael Garcia, 21, „wird es – Stand jetzt – nicht in Aachen weitergehen“, sagt dessen Berater Kai Michalke. Das erste Angebot hatte der Offensivspieler (da war er noch nicht Klient des Ex-Alemannia-Profis) nicht angenommen. „Nun ist eine Vertragsverlängerung wohl von Seiten Alemannias nicht mehr gewollt“, so Michalke. Das Angebot sei von Klitzpera zurückgezogen worden. Aber es könne sein, dass man sich später vielleicht noch mal zusammensetzte. Das Kapitel Alemannia neigt sich dem Ende entgegen, sagt Michalke. „Garcia wird eine neue Aufgabe angehen. Noch ist nichts spruchreif, aber die U23 von Fortuna Düsseldorf kann eine Option sein.“

Fortunas Sievers wird beobachtet

Die Gespräche mit Marcus Hoffmann, Fabian Graudenz und Kevin Behrens laufen weiter, sie werden nicht verabschiedet. Seine Zelte am Tivoli wird nach furioser Saison wohl Dominik Ernst abbrechen, der bei höherklassigen Klubs wie Arminia Bielefeld oder Hansa Rostock im Gespräch ist. Nach Informationen unserer Zeitung hat Alemannia bereits eine Alternative im Auge. Jan-André Sievers (27), dessen Vertrag beim Drittligisten Fortuna Köln nicht verlängert wird, wurde mehrfach gescoutet.

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