Aachen - Alemannia: „Die Mannschaft ist reifer geworden“

Alemannia: „Die Mannschaft ist reifer geworden“

Von: Helga Raue
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Traf für die Alemannia per Kopf im Pokal: Sahin Dagistan.

Aachen. Der 15. September 2013 ist unvergessen. „Damals haben wir so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Wir haben nicht wirklich gut verteidigt, uns hinten entblößt, nach vorne lief nichts – wir haben einfach total unreif gespielt.“

Eigentlich möchte Peter Schubert gar nicht zurückblicken zu jenem Sonntagnachmittag im Borussia-Park, als Alemannia Aachen bei der „kleinen“ Borussia eine 0:5-Klatsche kassierte. Doch der Blick zurück unterstreicht auch eine Erkenntnis der aktuellen Regionalliga-Spielzeit: „Die Mannschaft ist reifer geworden.“ Unter Beweis stellen kann sie das am Samstag, 14 Uhr, wenn es wieder gegen Mönchengladbachs U 23 – diesmal im Grenzlandstadion – geht.

Vielleicht hatte der blutleere Auftritt gegen den FC Kray (1:1 – Schubert: „An den Tag haben wir keine Lösung gefunden“) vor zwei Wochen auch ihre guten Seiten: Im Test gegen den – wenn auch ersatzgeschwächten – 1. FC Köln (3:2) präsentierten sich die Aachener erfreulich munter. Und im FVM-Pokalspiel beim Mittelrheinligisten FC Wegberg-Beeck fuhren sie mit neun Mann einen wichtigen 1:0-Sieg ein. „Die Mannschaft hat sich auf dem Feld gewehrt und allen Widrigkeiten getrotzt. Und auch die Akteure, die eingewechselt wurden, haben da weitergemacht, wo die anderen aufgehört haben. Schon gegen Köln habe wir eine Reaktion auf das schwache Kray-Spiel gezeigt“, sie Schubert zufrieden.

Anders als Kray wird „Mönchengladbach aber auch sicher nicht mit zehn Mann hinten drin stehen“, erwartet Alemannias Cheftrainer einen Gegner, der mitspielt. Der Blick in die Tabelle unterstreicht das: Die Borussia-Fohlen stehen punktgleich hinter den Gästen auf Rang vier. Zudem gewannen sie beide Vergleiche in der Vorsaison – dem 5:0 zu hause folgte ein 2:0 auf dem Tivoli. „Auch die Borussia-Mannschaft hat ihr Gesicht sehr verändert, junge Akteure geholt“, erwartet Schubert taktisch aber einen ähnlichen Auftritt wie vor einem Jahr, „schließlich ist Sven Demandt weiter der Trainer. Die Borussia ist auf jeden Fall im Aufwind. Das wird keine leichte Aufgabe.“

Neben dem langzeitverletzten Abedin Krasniqi muss Schubert auf Kevin Behrens und Bastian Müller verzichten. Wie lange sie nach den Roten Karten im Pokal gesperrt werden, ist noch nicht bekannt.

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