Aachen - Alemannia-Damen: „Platz 1 bis 4 ist drin“ ohne Verletzungssorgen

CHIO Freisteller

Alemannia-Damen: „Platz 1 bis 4 ist drin“ ohne Verletzungssorgen

Von: Kevin Teichmann
Letzte Aktualisierung:
15079662.jpg
Teammanager Michael Kaiser (links) und Trainer Dietmar Bozek flankieren vier der sieben Neuen bei den Alemannia-Frauen: Christina Völpel (von links), Melissa Salman, Maureen Betz und Pia Jansen. Foto: Kevin Teichmann

Aachen. 16, 17 Jahre jung sind die meisten der sieben Neuzugänge bei den Alemannia-Frauen. „Sie sind eine Bereicherung“, attestiert Coach Dietmar Bozek ihnen bereits früh in der Vorbereitung auf die neue Spielzeit in der Fußball-Regionalliga die nötige Qualität. Er ist sich sicher, dass die „Küken“ ihren Weg machen werden. Allerdings bleibe abzuwarten „wie sie sich im Frauen-Bereich schlagen“.

„Wie jeder weiß, ist der Sprung bei den Männern von der U19 zu den Senioren noch groß. Unsere fünf Neuzugänge aus der eigenen Jugend kommen aber aus der U17“, sagt Bozek.

„Technisch und taktisch sind sie alle gut ausgebildet“, meint Dietmar Bozek und schickt sogleich ein „Dankeschön“ in Richtung U17-Coach Markus Henke, „der wirklich hervorragende Arbeit leistet“ – und nicht umsonst mit seiner Mannschaft nach dem Aufstieg in die B-Juniorinnen-Regionalliga einen souveränen und völlig ungefährdeten sechsten Tabellenplatz erreichte.

Sozusagen „entwachsen“ sind der U17 nun Lynn Eisenbach, Leona Erkens, Jana Hirche, Christina Völpel und Torhüterin Melissa Salman. Vor allem Salman ist einer der wichtigsten Neuzugänge für Bozek, denn auf der Torwart-Position hatten die Alemannia-Frauen nach der abgelaufenen Saison Bedarf. US-Torhüterin Abigail Stanley machte den Abflug in die Heimat. Melissa Salman tritt also in direkte Konkurrenz mit Stamm-Keeperin Laura van der Laan.

„Die mittlerweile sehr gute Zusammenarbeit mit der zweiten Mannschaft und der Jugend ist uns sehr wichtig. Das lief nicht immer so gut. Heute pflegen wir ein sehr gutes Verhältnis auf allen Ebenen und sprechen im Vorfeld über alle Gedankenspiele – so möchten wir es in den nächsten Jahren beibehalten und auch regelmäßig die Zweite unterstützen, wenn es uns möglich ist“, berichtet Bozek von bedeutend besserer Abstimmung.

Die Regionalliga ist in Bozeks Augen „wieder sehr ausgeglichen. Glücklicherweise gab es diesmal keinen Absteiger aus der 2. Bundesliga.“ Denn ein solcher wäre ob des qualitativ hochkarätig besetzen Kaders wohl der haushohe Favorit auf die Regionalliga-Meisterschaft. Die Aachenerinnen stecken sich ambitionierte Ziele für die neue Spielzeit. „Wir möchten den Mittelrhein-Pokal gewinnen, um uns endlich wieder für den DFB-Pokal zu qualifizieren.“ Und weiter: „In der Liga möchten wir oben mitspielen. Platz 1 bis 4 ist drin, wenn wir einigermaßen verletzungsfrei durch die Saison kommen.“

Kader, Tor: Melissa Salman, Laura van der Laan

Abwehr: Leona Erkens, Jana Hirche, Verena Keusgen, Silke Marek, Mara Möthrath, Alina Reimer, Svenja Streller, Christina Völpel

Mittelfeld: Sadiat Babatunde, Maureen Beetz, Pia Esther Breuer, Lynn Eisenbach, Maren Gasper, Gina-Maria Gottschalk, Lisa Mandt, Adriane Radtke, Elaine Schmitt, Svenja Zsolt

Angriff: Sonja Bartoschek, Melina Husemann, Laura Jendrzejko, Michelle Marcelli, Yoshina Taniguchi, Pia Jansen

Zugänge: Lynn Eisenbach, Leona Erkens, Jana Hirche, Melissa Salman, Christina Völpel (alle eigene U17), Maureen Beetz (vereinslos), Pia Jansen (Spfr. Hörn)

Abgänge: Abigail Stanley, Maren Köppchen, Sayuri Miyazawa, Alexandra Busch, Debora Mayungululu, Sabrina Bemmelen

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert