Aachens Coach Kilic: Einstand bei der Nummer eins

Von: sch
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„Gewappnet für das erste Spiel“: Alemannias neuer Chefcoach Fuat Kilic. Foto: sport/Horstmüller

Aachen. Größer könnte die Herausforderung nicht sein. Am Freitagabend (19.30 Uhr) gibt Fuat Kilic seinen Liga-Einstand auf der Trainerbank von Alemannia Aachen, der Terminplan setzt ihm im Rheydter Grenzlandstadion gleich mal den letztjährigen Meister und Schon-wieder-Tabellenführer Borussia Mönchengladbach II vor die Brust.

Die Vorbereitung war etwas kurz, gerne hätte der Benbennek-Nachfolger „noch zwei Wochen mehr“ gehabt. Doch auch so ist Kilic optimistisch: „Wir haben einen großen Schritt gemacht, uns aneinander gewöhnt. Die Spieler wissen, was ich erwarte, wie sie auf dem Platz agieren und sich außerhalb verhalten sollen. Wir sind gewappnet für das erste Spiel.“

Bis auf Jannik Löhden (Achillessehne), der Anfang nächster Woche ins Lauftraining einsteigen soll, und Taku Ito (Grippe) sind alle Profis einsatzfähig. Erwartungsgemäß steht Zugang Pierre Kleinheider im Tor, der seinen Anspruch auf die Nummer eins gegenüber Philip Sprint in den Tests untermauerte.

Vermutlich wird Kapitän Aimen Demai wegen seiner Routine und Spielstärke in die Innenverteidigung rücken (einen Vorstopper sucht Alemannia nach wie vor) und Meik Kühnel die Doppelsechs mit Timo Staffeldt bilden. „Unser Anspruch ist es, positiv in das Spiel reinzugehen und es für uns zu entscheiden“, sagt Kilic, was durchaus Sinn hat vor dem Hintergrund des von Sport-Geschäftsführer Alexander Klitzpera propagierten Plans, in der Rückrunde noch mal anzugreifen. Neun Punkte beträgt der Rückstand auf den Platz an der Sonne; zum ersten Abstiegsplatz sind es allerdings nur sieben.

Deutliche Kritik übt Fuat Kilic an den Trainingsbedingungen. „Die haben uns Probleme bereitet, und sie werden auch in Zukunft ein Problem darstellen“, sagt der 42-Jährige, der mit seinem Kader immer wieder nach Schaesberg oder aufs Parkhausdach ausweichen musste, weil die Verhältnisse im Stadion „katastrophal sind. Diese Dinge muss man ansprechen, und man muss sie verbessern, wenn es Alemannias Anspruch ist, oben mitzuspielen. Da muss auch die Stadt mitmachen.“

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