Aachener Doppelsieg in Halle

Von: dpa
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Halle/Saale. Bei der 36. Auflage des Hallorenpokals in Halle haben die Wasserspringer des SV Neptun Aachen einen Doppelsieg gefeiert.

Die Männer verwiesen in der Besetzung Timo Barthel, Benedikt und Johannes Donay mit 1287,55 Punkten den TSC Berlin (Norman Laaß, Oliver Homuth, Patrick Hausding/1170,45) und den WSC Rostock (Maxim Jerjomin, Tim Pyritz, Sören Jung/1049,50) auf die Plätze.

Die Aachenerinnen Cristina Wassen, My Phan und Kristina Schindler bezwangen im Finale den TSC Berlin (Louisa Stawczynski, Kieu Duong, Nora Subschinski) mit 862,50:784,25 Punkten. Der SV Halle (Tina Leuchte, Patricia Homann, Katja Dieckow) gewann mit 824,65 Zählern das B-Finale und sicherte sich damit den dritten Platz.

Bei der Veranstaltung wurde der Deutsche Serienmeister und Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele von Athen, Andreas Wels, verabschiedet. Neben dem Hallenser haben auch Tobias Schellenberg (Berlin) und Heiko Meyer (Dresden) ihre aktive Laufbahn beendet.

Trotz der Rücktritte der Routiniers hat Lutz Buschkow keine Angst vor der Zukunft. „Wir haben einige talentierte Springer, die auf dem Vormarsch sind”, sagte der Bundestrainer.

Bei den Frauen hinterließ die Hallenserin Katja Dieckow den stärksten Eindruck. „Sie ist auf jeden Fall gemeinsam mit Nora Subschinski eine Kandidatin für die EM in Turin, zumal noch ungewiss ist, ob Ditte Kotzian und Heike Fischer ihre Laufbahn fortsetzen. Sie haben sich Bedenkzeit erbeten”, erklärte Buschkow.

Bei den Deutschen Meisterschaften in der kommenden Woche in Berlin werden die Tickets für die Europameisterschaften vergeben.

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