Aachen - Aachen startet in zweite Bundesliga-Saison

Aachen startet in zweite Bundesliga-Saison

Von: Max Eckstein
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Alemannia Aachens Libera: Brynn Maurer. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall. Ob die Aussage von Jean-Pierre Staelens, um den dritten Platz mitspielen zu wollen, in diese Kategorie einzuordnen ist, muss sich zeigen. Jedenfalls scheint der neue Trainer des VfB Suhl mit einem ausgeprägten Selbstvertrauen gesegnet zu sein.

Davon können sich die Fans der Bundesliga-Volleyballerinnen von Alemannia Aachen am Samstag ein eigenes Bild machen. Denn um 19 Uhr ertönt in der Halle an der Neuköllner Straße der Anpfiff zur neuen Saison. In deren Vorfeld gibt es keinen Experten, der die Thüringerinnen zum erwarteten Spitzen-Sextett der Eliteklasse zählen würde.

Mit diesen Regionen befassen sich die „ladies in black” ohnehin nicht. Die drei Aufsteiger hinter sich lassen und möglichst Platz 10 (unter 14 Teams) belegen - so hat Trainer Stefan Falter das Saisonziel fixiert. Und die Mannschaft mit ihren fünf Neuzugängen - Anika Brinkmann sowie die US-Girls Brynn Maurer und Christina Speer spielen, Laura Feldmann und Kira Walkenhorst sind verletzt - ist zuversichtlich, diesen Vorstellungen mit großer Kampfmoral und der gewohnten Zuschauer-Unterstützung auch gerecht zu werden.

Da passt es gut, dass Dr. Karl-Theo Strepp hinsichtlich der finanziellen Situation positive Neuigkeiten vermelden konnte. „Ursprünglich sah es so aus, als müssten wir den Vorjahres-Etat in Höhe von 390.000 Euro um ein Drittel reduzieren”, berichtete das Vorstandsmitglied von einer erwarteten Rückläufigkeit diverser Einnahmequellen. „Inzwischen stellt sich die Situation so dar, dass aus den 405.000 Euro, die 2008/09 als Einnahmen zu Buche standen, aktuell 362.000 geworden sind. Das Minus ist also deutlich geringer, als wir alle kalkulieren mussten.” Als besonders erfreulich stufte Strepp ein, dass die Sponsorengelder sogar von 168.000 auf 176.000 Euro angewachsen seien.

Auftaktgegner Suhl hat wie die Alemannia fünf Neue verpflichtet. Libera Lucija Cigic (Rumänien) und Zuspielerin Lina Sundström (Schweden) tragen das Nationaltrikot ihres Heimatlandes. Außerdem wechselten die Japanerin Hiroe Koganezawa, die Chemnitzerin Claudia Steger (beide Außenangriff) und die Emlichheimerin Lisa Hackauf (Mittelblock) zum VfB, der mit dem deutschen Pokalsieg 2008 den größten Erfolg seiner gerade mal 18 Jahre langen Vereinsgeschichte einfuhr.
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