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Physiotherapeut: Mit dualem Studiengang zum Bachelor

Von: mabie
Letzte Aktualisierung:
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Trainingswissenschaften spielen bei der Ausbildung zum Physiotherapeuten auch bei späteren Anwendungen im Reha- bereich eine große Rolle.

Region. Der Beruf des Physiotherapeuten ist nach wie vor sehr attraktiv und hat sich – auch durch ein immer wieder verändertes Berufsbild – seine guten Aussichten gehalten. „Absolventen werden alle in eine Festanstellung vermittelt“, sagt Kurt Groten, der selbst als Fachmann eine Physiotherapieschule betreibt.

Enorme Aufwertung habe der Beruf auch dadurch erhalten, dass er in Kombination mit einem Dualen Studiengang auch zum Bachelor-Abschluss führen kann.

In einer Physiotherapieschule wie in Würselen kann so innerhalb von drei plus einem Jahr nicht nur eine vollwertige Berufsausbildung absolviert werden, gleichzeitig wird ein sehr praxisbezogenes Studium absolviert. So haben die Absolventen zwei Abschlüsse in der „Tasche“, eine deutsche Physiotherapieausbildung und einen Bachelorabschluss.

Soziale Kompetenz gefragt

Das ist eine zusätzliche Aufwertung für ein Berufsbild, bei denen sich die Auszubildenden von Beginn an einem ganzheitlichen Therapieansatz verschreiben. Bei den Interessenten wird nicht nur Wert auf eine mindestens mit der Mittleren Reife absolvierte Schulausbildung gelegt, Interesse im Umgang mit den Menschen ist unbedingte Voraussetzung.

Die derzeit immer stärker herausgestellten „Soft Skills“, also soziale wie kommunikative Kompetenz, spielen in diesem Beruf eine entscheidende Rolle. „Schließlich geht man täglich mit Menschen um“, weiß Groten. Die Ausbildung nimmt genau diese Rolle des Therapeuten in den Blick und vermittelt nicht mehr wie in früheren Lehrgängen einzelne Fächer, sondern konkrete Behandlungsformen.

Fallbeispiele, an denen die jungen Nachwuchstherapeuten schnell lernen, intuitiv zu handeln, das Gelernte flexibel anzuwenden, gibt es auch im praktischen Ausbildungsteil.

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