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Die ZAB ist zentrale Plattform für die Berufswahl

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Etschenberg
Helmut Etschenberg, Städteregionsrat Foto: Städteregion

Liebe Leserinnen und Leser, die ZAB ist die weitaus größte Messe in der Region, wenn es um die Themen Beruf und Studium geht. Rund 100 Aussteller präsentieren sich an den zwei Tagen wieder den erwarteten 13 000 jungen Besucherinnen und Besuchern. Ich bin sehr froh, dass es in den vergangenen Jahren gelungen ist, die ZAB stetig weiterzuentwickeln und zur zentralen Plattform für die Berufswahl junger Menschen zu machen.

Besonders freut es mich, dass die ZAB auch offiziell als „Die Berufs- und Studienmesse der Berufskollegs der StädteRegion Aachen“ betitelt ist. Denn dahinter steckt eine Menge Arbeit. Hierbei möchte ich in diesem Jahr die Käthe Kollwitz-Schule besonders nennen, denn sie zeichnet verantwortlich für die Organisation.

Wir reden immer wieder davon, wie wichtig ein guter Übergang von der Schule in den Beruf ist. Doch wenn wir ehrlich sind, müssen wir eingestehen, dass in diesem Feld noch vor 20 Jahren viel brachlag. Zum Glück hat sich in der Zwischenzeit enorm viel verändert. Berufsorientierung und Unterstützung der Schulabgänger hat eine zentrale Rolle im Bildungsauftrag aller Schulen eingenommen. Natürlich brauchen wir ausbildungsfähige junge Menschen, damit der Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften gedeckt werden kann. Gerade im Handwerk gibt es hier übrigens weitaus bessere Chancen, als die meisten annehmen.

Wir brauchen als Gesellschaft vor allem junge Menschen, die ihre Berufswahl gut überdenken, und das für sie selbst passende Angebot finden. Denn einen Beruf muss man auch heute perspektivisch rund 45 Jahre lang ausüben. Nur wenn die Ausbildung und damit auch der spätere Beruf zu dem Menschen passt, wird er zufrieden sein und auch gerne und dauerhaft seine Leistung bringen.

Es hat also etwas mit dem gesellschaftlichen Zusammenhalt zu tun, wenn wir so großen Wert auf eine passgenaue Wahl der Ausbildung oder des Studiums legen.

Ein Zusammenhalt, den man ganz konkret auf der ZAB 2018 erleben kann, ist der unserer neun Berufskollegs an den zehn bekannten Standorten mit rund 20.000 Schülerinnen und Schülern. Unsere Kollegs haben alle ein ganz spezielles Profil. Sie präsentieren sich aber an einem gemeinsamen Stand als einer der wichtigsten Bildungs- und Ausbildungsanbieter, der auch noch optisch mit einem grünen Teppich verbunden ist. Hier wird ein Slogan aus der Gründungsphase der StädteRegion in die Tat umgesetzt: „Weil es gemeinsam besser geht“.

Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern der ZAB gute Gespräche und Antworten auf die Frage „Was soll ich denn bald mal beruflich machen?“

Helmut Etschenberg, Städteregionsrat