Urlaubsknöllchen: Neues Jahr - neue Regeln

Von: ddp
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München. Allmählich wird es ernst mit der Eintreibung nicht bezahlter Urlaubsknöllchen: Voraussichtlich ab dem 1. Oktober kommenden Jahres werden Bußgelder über 70 Euro aus dem Ausland auch in Deutschland kassiert.

Davon können je nach Land bis zu zwei Jahre alte Strafzettel betroffen sein, warnt der ADAC in München und hat zusammengefasst, was sich für Urlauber und Autofahrer sonst noch ändert.

So werden die Einfahrtverbote in verschiedene Umweltzonen, beispielsweise in Berlin und Hannover, verschärft. Ohne grüne Plakette heißt es ab dem Neujahrstag: Einfahrt verboten. Wegfallen wird zu diesem Termin die AU-Plakette. Künftig ist die Abgasuntersuchung Bestandteil der Hauptuntersuchung.

Ebenfalls neu: Die Kennzeichenmitnahme nach einem Umzug wird erleichtert, und die Online-Fahrzeug-Zulassung wird in einzelnen Ländern getestet.

Ende 2010 kommen das sogenannte „begleitete Fahren” für 17-Jährige sowie die freiwillige zweistufige Fahrausbildung auf den Prüfstand. Ebenfalls geplant ist eine Reform des Punktesystems.

Verbraucherfreundlicher sollen die Informationen für Kredite, etwa beim Kauf eines Neuwagens, werden. Die neue Verbraucherkreditrichtlinie tritt mit zahlreichen Verbesserungen am 11. Juni 2010 in Kraft. Dann müssen unter anderem Kreditinstitute schon in der Werbung transparente Angaben zum effektiven Jahreszins machen.

Die Pkw-Mautvignetten für Österreich, Tschechien und die slowakische Republik werden teurer. Fahrzeuge über 3,5 Tonnen brauchen dort hingegen keine Vignette mehr, sondern zahlen eine streckenabhängige Maut, die mit Hilfe eines speziellen Erhebungsgeräts im Fahrzeug berechnet wird. In Österreich wird die Maut für diese Fahrzeuge zusätzlich nach ihrem Schadstoffausstoß gestaffelt.

Interessant für Radfahrer: Neben dem Dynamo soll auch eine batteriebetriebene Fahrradbeleuchtung erlaubt werden.
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