Urlaubsfallen im Ausland vermeiden

Von: rd
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Urlaub
Flickr / RichardBH CC BY 2.0

Berlin. Der Sommer ist die beliebteste Reisezeit. Doch auf Urlauber, die es ins Ausland zieht, lauern auch diverse Fallstricke. Von überraschend anfallenden Gebühren bis zur Mietwagenabzocke ist alles dabei. Wer sich ein wenig auf das Urlaubsland vorbereitet und unterwegs wachsam ist, der bleibt von unangenehmen Überraschungen verschont.

Mietwagenfalle

Wer im Ausland ein Auto mietet, sollte darauf achten, dass das Auto TÜV-geprüft und versichert ist. Häufig geben vor Ort-Vermietungen Privat-Fahrzeuge heraus, die nicht versichert sind. Verursacht der Urlauber damit einen Unfall, muss er für den Schaden aufkommen.

Ebenso sollte man vor "Full-Empty"-Angeboten Abstand halten. Hierbei hat man die Möglichkeit, den Mietwagen mit leerem Tank zurückzugeben. Das Volltanken übernimmt dann der Vermieter. Die meist völlig überteuerte Benzinrechnung geht jedoch an den Urlauber. Vorsicht auch bei Verkehrsverstößen – Strafzettel sind im Ausland besonders teuer.

Elektrogeräte-Schnäppchen

Gekaufte Elektro-Artikel sollte man vor Ort sofort in Anwesenheit des Verkäufers kontrollieren. Vor allem auf Märkten, wo es Elektrogeräte wie Tablets oder Smartphones günstig zu kaufen gibt, werden Urlauber häufig betrogen.

Oft erhält man eine eingeschweißte Originalverpackung, die einen gebrauchten oder falschen Artikel enthält. Öffnet der Urlauber die Verpackung im Hotel oder zu Hause in Deutschland, sind Umtausch oder Erstattung nicht mehr möglich.

Telefonieren und Chatten

Seit April haben sich die Roaming-Gebühren für Smartphones geändert. Prinzipiell wurden das Telefonieren und Internet-Surfen im Ausland dadurch billiger. Die neuen Gesetze beziehen sich allerdings nicht auf Flatrates. Flatrate-Besitzer sollten sich deshalb vor dem Urlaub im Ausland darüber informieren, welche Gebühren ihr Anbieter verlangt. Außerdem sollte man die Versicherungsklauseln für das Smartphone oder Tablet genau kennen.

Häufig erlischt die Garantie, wenn man das Handy zum Beispiel zum Strand mitnimmt und feiner Sand, aber auch die Feuchtigkeit und das Salz des Meeres der Technik schaden. Das Handy am Strand wird häufig als unsachgemäßer Gebrauch ausgelegt, weshalb im Schadenfall keine Garantie besteht.

Wer sein Smartphone trotzdem mit an den Strand nehmen will, sollte es hinreichend schützen. Für diese Zweck gibt es spezielle Handyhüllen, die man bei einigen Anbietern sogar selbst gestalten kann.

Vorsicht Straßenhändler

Ob Strandurlaub oder Stadttour – man sollte immer an ausreichend Verpflegung denken. Gerade Strandurlauber nehmen gerne das Angebot von laufenden Händlern an, die Getränke und Snacks anbieten. Allerdings sollte man hier zuerst nach dem Preis fragen, bevor man zugreift. Die Preisunterschiede zu den Produkten aus dem Supermarkt sind hier oft erheblich. Eine Flasche Wasser kann mit Pech knapp 25 Euro kosten.

Auch beim Stadt-Sightseeing trifft man häufig auf laufende Händler. Manche binden dem Urlauber Armbänder um das Handgelenk, andere hängen ihm einen Schal um. Auch hier heißt es Vorsicht, denn hat man die Ware erst in der Hand, wird man sofort dazu aufgefordert, sie zu bezahlen. Auch hier stehen die Preise in keiner Relation zum Wert des Produkts.

Geldautomaten und Gebühren

Wer außerhalb der EU Geld von einem Bankautomaten abheben möchte, muss aufpassen. Viele Automaten verlangen Gebühren allein dafür, dass sie den Betrag in Euro anzeigen. Wem die Auswahl zur Verfügung steht, die Summe in der Währung des Landes oder in Euro anzusehen, sollte immer die Landeswährung auswählen.

Die Gebühren, die am Automaten sonst erhoben werden, sind zwar ein simpler "Umrechnungsservice", können aber teuer werden. Darüber hinaus sollte man die Bankautomaten sorgfältig auf Auffälligkeiten prüfen, bevor man seine Bankkarte hinein steckt.

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