Urlaub mit Hund: Rechtzeitig informieren

Von: Thomas Friedrich
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Hunde
Foto: pixabay.com

Berlin. Der Hund ist der beste Freund des Menschen und immer öfter möchten auch im Urlaub viele nicht auf ihren vierbeinigen Freund verzichten. Wer ohne den Hund verreisen möchte, sollte sich vor dem Urlaub rechtzeitig um Tierbetreuung kümmern.

Viele Hundebesitzer haben ein ungutes Gefühl ihren treuen Begleiter in andere Hände zu geben. Ob die Unterbringung bei Verwandten, Bekannten oder in einer Hundepension sinnvoll ist, muss jeder für sich entscheiden.

Die Auswahl an Hundepensionen ist groß und reicht vom einfachen Zwinger bis hin zum luxeriösen Hundehotel. Die Preise variieren je nach Gegend, Größe des Hundes und Art der Unterbringung. Um die potentielle Unterkunft zu checken, hilft ein unangemeldeter Besuch. Er gibt die Möglichkeit einen Einblick in den Alltag der Pension zu bekommen. Die Inhaber der Tierpension sollten zudem auch einen Sachkundenachweiß nach §11 des Tierschutzgesetzes haben.

Gutes, fachkundiges Personal stellt außerdem Fragen zu den Vorlieben, Eigenarten und Fressgewohnheiten des Hundes. Um den Aufenthalt des Hundes so stressfrei wie möglich zu gestalten, sollte die Hundedecke und bei Hunden mit empfindlichem Magen, das gewohnte Futter mitgegeben werden.

Entscheidet man sich dafür, den Hund mit in den Urlaub zu nehmen, sollten bereits bei der Planung einige Dinge beachtet werden. Besonders wichtig ist die Auswahl des Urlaubsziels. Eine lange Anreise und inbesondere Flüge bedeuten enormen Stress für den Hund. Kleine Hunde (in den meisten Fällen bis 5 kg) dürfen bei vielen Airlines mit in die Kabine, dabei darf jedoch die Transportbox die vorgeschriebenen Maße des Handgepäcks nicht überschreiten.

Große Hunde müssen in den Frachtraum. Diese Strapazen sollte man seinem Hund auf jeden Fall ersparen, wenn man nicht mindestens für 4 Wochen verreist. Die Flug-Transportbox muss beidseitig belüftet, wasserdicht, stabil, ausbruchsicher und groß genug sein, sodass der Hund aufrecht stehen, sich bequem drehen und hinlegen kann. Es ist ratsam sich vor der Buchung genau über die Richtlinien der Airline zu informieren.

Besser geeignet sind Reiseziele, die bequem mit dem Auto erreichbar sind. Auf der Seite Hunde-Hotels findet man sortiert nach Bundesländern eine Auswahl geeigneter Unterkünfte in der Nähe. Auch TravelBird hat für hundefreundliche Reisen eigens eine Kategorie Urlaub mit Hund, mit nützlichen Informationen und Angeboten. Die Akzeptanz von Hunden im Hotel ist durch die hohe Nachfrage in den letzten Jahren deutlich gestiegen.

Dennoch bevorzugen die meisten Hundehalter großzügige Ferienwohnungen, denn hier ist der Hund am besten aufgehoben. Egal welche Unterkunft gewählt wird, eine ausdrückliche Erlaubnis der Betreiber ist immer notwendig. Für das grenzüberschreitende Transportieren von Hunden, innerhalb der EU gibt es klare Regelungen.

Grundsätzlich muss ein Heimatausweis nach einheitlichem Muster mitgeführt werden. Im Heimatausweis muss ein tierärztlicher Nachweis über einen gültigen Impfschutz gegen Tollwut enthalten sein. Sollte es sich um eine Erstimpfung oder um eine Wiederholungsimpfung nach Ablauf der Gültigkeitsdauer des letzten Schutzes handeln, muss diese 21 Tage vor Grenzübertritt erfolgen.

Generell ist es wichtig, sich über die Einreisebestimmungen zu erkundigen und sich nicht auf die Informationen im Reisebüro zu verlassen. Verbindliche Auskünfte gibt es bei der Botschaft des jeweiligen Reiselandes, beim Kreisveterinäramt oder beim zuständigen Zuchtverband.

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