Stralsund - Unter dem Meer: Das Ozeaneum in Stralsund

Unter dem Meer: Das Ozeaneum in Stralsund

Von: vo
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Stralsund
Einblick in einer faszinierende Unterwasserwelt. Foto: commons.wikimedia.org © Klugschnacker (CC BY-SA 3.0)

Stralsund. Ein Rundgang durch das Ozeaneum auf der Stralsunder Hafenhalbinsel, das 2008 seine Pforten öffnete, ist wie ein Tauchgang durch die Ost- und Nordsee. Das Besondere: In den 45 verschiedenen Aquarien werden keine exotischen Meeresbewohner gezeigt, sondern eine spannende Unterwasser-Reise von Stralsund bis zur Nordsee und dann in den Atlantik.

Ein Besuch ist zu empfehlen, selbst wenn man keine Kinder hat – im Ozeaneum in Stralsund geraten auch die Großen ins Staunen.

Der Rundgang beginnt im Stralsunder Hafenbecken…

Die beleuchteten Aquarien ziehen die Blicke magisch auf sich – durch die dunkel gehaltenen Gänge fühlt man sich in eine geheimnisvolle Unterwasserwelt versetzt. Zu Beginn des Ostsee-Rundgangs schaut man von oben auf das Stralsunder Hafenbecken, ein Stockwerk tiefer öffnet sich der Blick in die sonst verborgene Unterwasserwelt.

In den Aquarien kann man einen Heringsschwarm bestaunen, dessen kollektiv gelenkte Fischleiber im Licht des Beckens glitzern. Eher wie ein Silberpfeil mutet der Hornhecht an, dessen schlanker Körper bis zu 90 Zentimeter messen kann. Ein seltener Anblick ist der Seehase, der nicht gut schwimmen kann und sich am liebsten auf dem Meeresboden aufhält.

Setzt sich in der Nordsee fort…

Beim Nordsee-Rundgang lässt sich die Unterwasserwelt der Hochseeinsel Helgoland in einem Tunnelaquarium bestaunen – absolut beeindruckend! Die Seelachse, Dorsche und Katzenhaie schwimmen direkt um einen herum, fast, als wäre man selbst auf Tauchgang. Selbst den scheuen und sehr empfindlichen Seeteufel kann man am Boden des acht Grad kalten Beckens entdecken, wenn man genau hinsieht – dieser Meister der Tarnung ist nur selten in einem Aquarium zu sehen. Montag, Mittwoch und Freitag um 13:30 Uhr kann man zusehen, wie die anspruchsvollen Meeresbewohner durch Taucher von Hand gefüttert werden.

Und endet im Atlantik

Das Herzstück des Ozeaneums ist das runde Becken „Offener Atlantik“, das 2,6 Millionen Liter fasst und die Besucher mit 17 Metern Durchmesser und neun Metern Tiefe beeindruckt. Hinter dem 30 Zentimeter dicken und 50 Quadratmeter großen Panoramafenster lassen sich, neben der fast drei Meter großen Sandtigerhai-Dame Niki, Makrelenschwärme, Rochen, Zackenbarsche und Drückerfische bewundern. Eine Etage tiefer, auf dem Meeresgrund, kann man ein Pottwalskelett erkunden, in dem Ammenhaie ihr Zuhause gefunden haben.

Nehmen Sie sich Zeit

Wenn Sie einen Ausflug nach Stralsund planen, bietet es sich an, auch Rügen und den Darßer Ort im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft zu besuchen. Hier kann man perfekt abschalten, Natur genießen und Meeresluft schnuppern. Ideal ist es, sich eine Ostsee-Ferienwohnung zu mieten, dort kann man mit der ganzen Familie entspannt wohnen und Natur sowie Sehenswürdigkeiten erkunden.

Benötigt man etwas mehr Platz für die Familie, ist vielleicht ein Ferienhaus an der Ostsee das richtige Domizil. Auf www.ostseeklar.de findet man eine große Auswahl passender Ferienwohnungen und -häuser an der Ostsee.

 

Alle Informationen, Öffnungszeiten und Eintrittspreise des Ozeaneums Stralsund finden Sie hier.

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