Staus vermeiden: Am Wochenende wirds eng

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Für die Ferien wird vor Staus, wie hier auf der A4 bei Weisweiler, gewarnt. Foto: Heckert

München. Urlauber können sich viel Stress ersparen, wenn sie sich nicht mit der Reisewelle zum Ferienstart auf den Weg machen. „Am ungünstigsten ist es, wenn man direkt nach Schulschluss wegfährt”, warnt Maximilian Maurer vom ADAC in München.

Der Automobilclub erwartet außerdem für den kommenden Freitagnachmittag und Samstag (26. und 27. Juni) viel Verkehr mit Staus. Denn in dieser Woche starten mit Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die ersten fünf Bundesländer in die Sommerferien.

Urlaubern, denen zum Beispiel wegen des Bettenwechsels im Hotel nichts anderes übrigbleibt, als am Wochenende anzureisen, können versuchen, auf die Nacht auszuweichen. „Das sollte man sich aber nur zumuten, wenn man nachts keine Probleme mit dem Fahren hat”, erklärt Maurer. Etlichen Menschen mache der ungewohnte Rhythmus zu schaffen. Andere hätten im Dunkeln Schwierigkeiten mit den Sichtverhältnissen.

Wer sich nachts ans Steuer setzt, sollte keinesfalls nach einem langen Arbeitstag aufbrechen. „Wichtig ist, dass man vorher ausreichend geschlafen hat”, betont Maurer. Das größte Risiko bei Nachtfahrten sei der Sekundenschlaf. Außerdem müssten Urlauber bei der Planung berücksichtigen, dass in manchen Ländern - wie etwa der Schweiz - nachts die Tankstellen und Raststätten geschlossen haben.

Fahrer, die um die Stoßzeiten gar nicht herumkommen, sollten laut Maurer „nicht das Unmögliche versuchen”. Spätestens nach drei Stunden ist es Zeit für die erste Pause, danach besser alle zwei Stunden. Wer sich nicht mit einem Beifahrer abwechseln kann, sollte sich höchstens acht Stunden am Steuer zumuten. Im Zweifelsfall gilt: Lieber eine Zwischenstation einlegen.

Auf den Autobahnen in Deutschland dürfte am kommenden Wochenende jede Menge los sein. Mit Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen starten in dieser Woche die ersten fünf Bundesländer in die Sommerferien.

Die Automobilclubs erwarten deshalb zwar den einen oder anderen Stau. Laut dem ADAC in München müssen Autofahrer aber noch nicht befürchten, in endlosen „Blechlawinen” steckenzubleiben.

Stauen kann sich der Verkehr vor allem auf folgenden Strecken:

- Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
- A1 Köln - Bremen - Lübeck - Puttgarden
- A2 Oberhausen - Dortmund - Hannover - Berlin
- A3 Oberhausen - Köln - Frankfurt/Main - Nürnberg
- A4 Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Dresden
- A5 Kassel - Frankfurt/Main - Karlsruhe - Basel
- A6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg - Pilsen
- A7 Hamburg - Flensburg
- A7 Hamburg - Hannover - Würzburg - Kempten
- A8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg
- A9 Berlin - Nürnberg - München
- A10 Berliner Ring - A11 Berliner Ring - Dreieck Uckermark
- A19 Dreieck Wittstock - Rostock
- A24 Berlin - Dreieck Wittstock
- A72 Chemnitz - Hof
- A93 Inntaldreieck - Kufstein
- A99 Umfahrung München

Mit viel Verkehr rechnet der ADAC auch auf den wichtigsten Urlauberrouten in Österreich, Italien, der Schweiz, Frankreich, Slowenien und Kroatien. Geduld brauchen Fahrer möglicherweise an den Grenzübergängen nach Kroatien, Serbien, Bulgarien, Griechenland und in die Türkei.
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