München - Plumpsklo-Rennen und Buschbrot-Weitwurf in Australien

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Plumpsklo-Rennen und Buschbrot-Weitwurf in Australien

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Als einer der schrägsten Wettbewerbe des Outback-Festivals in Winton gilt das jährliche Plumpsklo-Rennen. Foto: tmn/dpa

München. Australien ist anders - Touristen haben bei einer Reihe von schrägen Veranstaltungen die Chance, sich davon zu überzeugen.

So lädt die kleine Stadt Tully im Bundesstaat Queensland zu einem Gummistiefel-Festival am 5. September ein. Zum Auftakt wird ein 7,90 Meter hoher „goldener” Gummistiefel bei einer Parade durch die Hauptstraße geführt. Als Höhepunkt des „Golden Gumboot Festival” gilt nach Angaben der Tourismusvertretung von Queensland in München ein Wettbewerb im Gummistiefel-Weitwurf.

Beim „Kingaroy Peanut Festival” am 12. September dreht sich alles um die Erdnuss. Kingaroy gilt als Australiens „Erdnuss-Hauptstadt”. Bereits im „Guinness-Buch der Rekorde” erwähnt ist der „Peanut-Strongman-Wettbewerb”. Er gilt als inoffizielle „Weltmeisterschaft im Ziehen von Erdnuss-Dreschern”.

Dagegen gibt es beim 20. Outbackfestival in Winton vom 22. bis 26. September gleich eine Reihe kurioser Wettbewerbe. Dazu zählt der „Outback Iron Man” beziehungsweise „Iron Woman”, bei dem die Wettkämpfer mitten in der australischen Wildnis in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten. Einer der schrägsten Wettbewerbe des Festivals ist das jährliche Plumpsklo-Rennen. Dabei müssen die Teams ihr Klo-Häuschen samt „Benutzer” so schnell wie möglich durch einen Parcours tragen.

Ein Festival für Freiluftköche gibt es in Millmerran am 2. und 3. Oktober. Dort werden zum Australian Camp Oven Festival mehr als 7000 Hobbyköche der etwas anderen Art erwartet. Zum einen kochen sie mitten in der Wildnis, 220 Kilometer südwestlich von Brisbane, um die Wette. Zum anderen gibt es ebenfalls ein paar Wettbewerbe, die nicht ganz alltäglich sind: Unter anderem messen sich die Kontrahenten im Ofenklappen-Weitschleudern, beim Buschbrote-Weitwurf und bei einem Wettstreit im Briefkastenbauen.
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