In manchen Urlaubsländern gelten ungewohnte Verkehrsregeln

Von: dapd
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Wien. Der Bußgeldteufel lauert oft im Detail: Autofahrer im Ausland sollten deshalb die landesspezifischen Verkehrsbestimmungen kennen, empfiehlt der österreichische Autoclub ÖAMTC in Wien.

Was und wo beispielsweise bei Tempobestimmungen, beim Parken und bei Promillegrenzen besonders zu beachten ist, hat der ÖAMTC auf seiner Website in einer Länderdatenbank (oeamtc.at/laenderinfo) zusammengestellt.

In den Niederlanden wird beispielsweise ein Parkverbot mittels gelber Bordsteinkanten signalisiert. In Amsterdam ist das Parken nur auf offiziellen Parkplätzen mit Parkautomaten und in Parkhäusern gestattet. Grundsätzlich werde bei Parkverstößen häufig eine Parkkralle eingesetzt, warnt der Club. In Frankreich wiederum sei in Wohngebieten Parken oft nur auf einer Straßenseite erlaubt, ohne dass eine Beschilderung in den betreffenden Straßen angebracht werde. Dabei könne es sein, dass die Straßenseite im Zweiwochenrhythmus gewechselt werde.

Rauchverbot im Auto

In Griechenland sollten Raucher laut der Übersicht aufpassen: Rauchen ist in privaten und öffentlichen Kraftfahrzeugen verboten, sofern Kinder unter zwölf Jahren mit an Bord sind. Dabei ist es unerheblich, ob der Lenker oder ein Mitfahrer raucht. In Spanien müssen während des Tankens sämtliche elektrischen und elektromagnetischen Geräte beispielsweise Mobiltelefone, Radio oder Fahrzeugbeleuchtung abgeschaltet werden. Das Telefonieren am Steuer ist nur mit einer im Fahrzeug eingebauten Freisprecheinrichtung gestattet. Das Telefonieren mit jeglicher Art von Headset ist verboten. Außerdem ist ein Reservereifen im Auto Pflicht. Das sei auch in Serbien so, warnt der ÖAMTC.

Für alle Kraftfahrzeuge auf Autobahnen, autobahnähnlichen Straßen (Superstrade und Tangenziali) und Landstraßen gilt in Italien tagsüber Lichtpflicht. Mit einer wohl weithin unbekannten Besonderheit wartet laut ÖAMTC das kleine Großherzogtum Luxemburg auf: Navigationsgeräte dürfen nur noch am linken und unteren Bereich der Innenseite der Windschutzscheibe angebracht werden, wenn sie das Sichtfeld des Fahrers nicht einschränken. Verstöße werden mit einer Strafe von bis zu 49 Euro geahndet.
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