Ich schnitze mir mein Souvenir: Kurs für Urlauber im Grödental

Von: dapd
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St. Christina. Die mehrere Jahrhunderte alte Tradition des Holzschnitzens können Urlauber im Südtiroler Grödental kennenlernen.

Das Dolomitental im Norden Italiens wird auch Tal der Herrgottsschnitzer genannt, denn früher haben sich die Holzbildhauer vor allem christlichen Motiven gewidmet. So gibt es in der Ortschaft St. Christina eine Krippe, die als die größte handgeschnitzte Krippe der Welt gilt.

Wer selbst gerne schnitzen möchte, kann dies von Profis lernen. Von Juni bis Oktober finden Kurse in der Berufsschule für das Kunsthandwerk in St. Ulrich statt. Erfahrene Lehrer erklären zunächst, wie man ein Motiv plant und ein Modell erstellt. Danach folgen die ersten Schnitte in das Holz, später die Feinarbeit. Zum Schluss kann jeder Teilnehmer sein persönliches Kunstwerk als Souvenir mit nach Hause nehmen. Der Schnitzkurs findet jede Woche von Dienstag bis Donnerstag statt und kostet inklusive Werkzeug und Material 65 Euro pro Person. (Internet: valgardena-active.com)

Heutige Künstler schaffen traditionelle und moderne Werke

Einen Eindruck vom Schaffen heutiger Künstler und Kunsthandwerker bekommen Urlauber in der Kunstgalerie Unika in St. Ulrich. Von Montag bis Samstag kann man hier auf 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche ganz unterschiedliche Werke bewundern - von sakralen Motiven bis zu abstrakt-modernen Figuren. Täglich gibt es hier auch Schnitzvorführungen.

Viele neue Werke von lokalen Künstlern kann man sich auch bei einer Skulpturenmesse vom 23. bis 26. August anschauen. Drei Tage lang präsentieren etwa 30 Schnitzer aus dem Grödental im Tennis Center in St. Ulrich ihre Kunstwerke. Besucher können mit den Holzbildhauern ins Gespräch kommen und die Schnitzereien erwerben. Der Eintritt zur Skulpturenmesse kostet sechs Euro für Erwachsene.

Weitere Informationen gibt es bei Val Gardena - Gröden Marketing, Dursanstraße 80/c, I-39047 St. Christina (BZ), Tel.: 0039/0471/777777, E-Mail: info@valgardena.it
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